[{"data":1,"prerenderedAt":816},["ShallowReactive",2],{"/de-de/blog/what-is-open-source-software":3,"navigation-de-de":38,"banner-de-de":452,"footer-de-de":462,"blog-post-authors-de-de-GitLab Germany Team":697,"blog-related-posts-de-de-what-is-open-source-software":712,"blog-promotions-de-de":752,"next-steps-de-de":806},{"id":4,"title":5,"authorSlugs":6,"authors":8,"body":10,"category":11,"categorySlug":11,"config":12,"content":16,"date":20,"description":17,"extension":24,"externalUrl":25,"featured":14,"heroImage":19,"isFeatured":14,"meta":26,"navigation":27,"path":28,"publishedDate":20,"rawbody":29,"seo":30,"slug":13,"stem":34,"tagSlugs":35,"tags":36,"template":15,"updatedDate":25,"__hash__":37},"blogPosts/de-de/blog/what-is-open-source-software.yml","Open Source & OSS: Was es ist, was es dir bringt",[7],"gitlab-germany-team",[9],"GitLab Germany Team","# Open Source & OSS: Was es ist und was es dir bringt\n\nUm Open-Source-Software (OSS) ranken sich viele Missverständnisse und scheinbare Widersprüche.\n\nEinerseits stieg die Zahl der Unternehmen in Deutschland, die OSS nutzen, alleine zwischen 2019 und 2023 um knapp 15 %: über drei Viertel aller Betriebe nutzen heute zumindest teilweise Open-Source-Software.  Und sogar die weltweit führende Unternehmensberatung PWC urteilte angesichts dieser Entwicklung: „Open-Source-Software ist mittlerweile der Stand der Technik in der deutschen Wirtschaft.”\n\n> **Über 6,4 Mio. Builds pro Monat: So transformiert Siemens seine Softwareentwicklung mit GitLab** Über 40.000 Entwickler(innen) bei Siemens nutzen GitLab, um weltweit zusammenzuarbeiten und jeden Monat mehr als 6,4 Millionen Software-Versionen automatisch bereitzustellen. Erfahre, wie eine offene DevOps-Kultur und eine zentrale Plattform die Effizienz und Sicherheit steigern. [Erfolgsstory lesen](https://about.gitlab.com/de-de/customers/siemens/)\n\nAndererseits aber fällt vielen Betrieben die praktische Einbindung von OSS in ihre IT-Struktur und Prozesse schwer. Wie auch Computer Weekly in einem ausführlichen Spezial zum Thema klarstellte: „Der Einsatz von OSS stellt insbesondere mittelständische Unternehmen häufig vor erhebliche Herausforderungen. Ohne [...] Initialinvestition wird jedes Open-Source-Projekt scheitern, ehe es begann.”\n\nDas freilich scheint der beliebten Vorstellung zu widersprechen, dass OSS sich gerade deswegen rechne, weil sie nichts koste.\n\nWie passen diese beiden Perspektiven zusammen? In diesem Artikel helfen wir dir, Antworten auf diese Frage zu finden. Wir erklären, welche Vorteile du aus OSS ziehen kannst, was dich OSS in der Praxis kostet und wie du Umsetzungsschwierigkeiten überwindest.\n\nZunächst aber:\n\n## Was bedeutet Open Source?\n\nÜblicherweise betrachten wir Open Source und Open-Source-Software als Synonyme. Aber die damit verbundene Idee – der freie Austausch bestimmter Technologien, Ideen und Konzepte – existiert schon sehr viel länger.\n\nEines der frühesten und am häufigsten angeführten Beispiele stammt aus den frühen Jahren der amerikanischen Automobilindustrie. Für einen gewissen Zeitraum beschlossen die Hersteller, neue Entwicklungen nicht zu patentieren. Der Gedanke dahinter war, dass es besser für alle Beteiligten sein könnte, wenn der Markt als Ganzes wächst. Auch heute arbeiten konkurrierende Automobilproduzenten zusammen an Open-Source-Projekten.\n\nIn den 1950ern und -60ern teilte auch IBM seine Software-Geheimnisse mit der Welt. Das war seinerzeit ein äußerst innovativer Schachzug. Doch muss man der Ehrlichkeit halber hinzufügen, dass Software damals als nahezu wertlos galt und das Unternehmen sein Geld mit dem Vermieten seiner Hardwarekomponenten verdiente.\n\nDiese frühen Open-Source-Beispiele haben eines gemeinsam: Statt die Ergebnisse der eigenen Forschungsarbeit vor anderen Betrieben zu schützen, wurden sie großzügig der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.\n\n## Open-Source-Software: Definition\n\nIm Softwarebereich entfaltete der Open-Source-Gedanke eine Wirkung, die weit über die Grenzen der Branche hinausging.\n\nIn Open-Source-Projekten wie den Open-Source-Seeds – Saatgut, welches ganz gezielt nicht patentiert wird – lebt er bis heute in vielen Bereichen weiter (wohl auch deswegen, weil sich genetische Codes sehr leicht als Software betrachten lassen).\n\nDie  Definition von Open-Source-Software lautet:\n\n**Eine Software kann als Open Source bezeichnet werden, wenn ihr Quellcode offen geteilt wird und eingesehen und verändert werden kann. Anderen Programmierern steht es frei, abgeleitete Werke aus ihr zu erstellen oder die Software in ihre eigenen Projekte einzubauen.**\n\nDiese Open-Source-Software-Definition schließt noch nicht alle Details mit ein. Auch gibt es ein paar Feinheiten bei der Frage von Lizenzen zu beachten – auf diese werden wir später im Artikel noch genauer eingehen. Als Einstieg in die Thematik aber ist sie bereits sehr präzise und umfassend.\n\n## Ist OSS immer kostenlos?\n\nNein. Dieses Missverständnis rankt sich bis heute um die OSS-Thematik. Dabei wurde der Name „Open Source” bewusst gewählt, weil der ursprüngliche – „Free Software” - sich bereits als zu missverständlich erwiesen hatte.\n\nSo ist es durchaus denkbar, dass du ein Open-Source-Produkt zu einem Premium-Preis verkaufst. Solange du den Quellcode dabei offenlegst, ist das wichtigste Kriterium erfüllt.\n\nZugegebenermaßen wird Open-Source-Software in der Regel tatsächlich kostenfrei angeboten. Die meisten professionellen Anbieter basieren ihr Erlösmodell inzwischen nicht mehr auf dem Verkauf von Lizenzen, sondern auf Dienstleistungen rund um das Produkt.\n\nOpen-Source-Software versteht sich als ein Instrument für Transparenz und Innovation. Als solches folgt es auch weiterhin den Leitlinien der Free Software – auch wenn es inzwischen nicht mehr unter diesem Banner läuft.\n\nSehen wir uns die Entwicklung von Closed Software zur Free Software und von dort zur Open-Source-Philosophie ein wenig genauer an.\n\n## Von Closed Software zu Free Software\n\nFree Software ist ein Begriff aus den frühen 1980ern. Er entstand, da immer mehr Entwickler(innen) es als unethisch betrachteten, dass ihre Arbeit von großen Unternehmen oder sogar Bildungseinrichtungen wie Universitäten kommerziell verwertet wurde.\n\nAls IBM seine Betriebssysteme mit der Welt teilte, stand dahinter weder Idealismus noch Profitdenken. Es war eine Entscheidung, die nahezu nebenbei getätigt wurde und an die wohl nur wenige der Beteiligten allzu viele Gedanken verschwendeten. Doch schon bald war eine rege Industrie um den Verkauf von Softwarelizenzen zu teilweise extrem hohen Preisen entstanden. Diese kostenpflichtigen Lösungen, deren Quellcode als Betriebsgeheimnis gehütet und mit Patenten geschützt wurde, bezeichnet man als „Closed Software” oder auch als „proprietäre” (mit einem Besitzanspruch verbundene) Software.\n\nDank des Einsatzes führender proprietärer Software erlangten finanzkräftige Betriebe oftmals einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung. Kleine Konkurrenten mit guten Ideen, aber einem geringen Budget, gerieten demgegenüber ins Hintertreffen.\n\nFreie Software sollte allen zur Verfügung stehen. Durch das Freilegen des Source Codes wurde es möglich, die Funktionalität in eigene Software-Lösungen einzubauen und somit die Effizienz in der Software-Entwicklung zu steigern.\n\n## Von Free Software zu Open-Source-Software\n\nDe Begrifflichkeit von „Free Software” war von Anfang ein Problem. „Free” sollte sich auf die freie Verwendung beziehen, nicht auf eine kostenlose Nutzung. Um diesen Gedanken klarer hervorzuheben, entschied man sich schließlich für eine Umbenennung.\n\n„Open Source” drückt genau aus, worum es wirklich geht – nämlich um den Quellcode, der die Grundlage der Funktionalität bildet.\n\nHeute koexistieren beide Konzepte und ihre Schwerpunkte unterscheiden sich marginal:  Die Free-Software-Community beispielsweise versteht sich als philosophisches und politisches Fundament für die gesamte Branche, auf der letzten Endes auch konkreter gefasste Konzepte wie OSS (Open-Source-Software) aufbauen.\n\n## Open-Source-Software: Beispiele\n\nEs gibt inzwischen unzählige Beispiele für die Verwendung von Open Source in der Entwicklung neuer Software.\n\nDas erste Beispiel, mit dem die meisten Privatnutzer(innen) konfrontiert wurden, war zweifelsohne der Firefox-Internetbrowser. Vor dem Markteintritt war der Markt zunächst von einem Browser dominiert worden, der kostenlos, aber nicht Open Source war (Altavista), dann von einem, der fest mit dem proprietären Microsoft Windows Betriebssystem verbunden war (Internet Explorer). Firefox bot eine hervorragende und für seine vielen Add-ons gepriesene Open-Source-Alternative.\n\nSeitdem ist Open Source zum dominanten Distributions- beziehungsweise Lizenzierungsmodell aufgestiegen. Das Online-Wirtschaftsmagazin Deutsche Startups hat für verschiedene Branchen eine hervorragende Übersicht zusammengestellt:\n\n**Entwicklungswerkzeuge:** Python, Ruby und OGC sind Beispiele für Open-Source-Tools, auf die Entwickler zurückgreifen können.\n\n**Datenbanken:** MySQL, die führende Datenbanklösung weltweit, ist als Open Source angelegt. Gleiches gilt auch für konkurrierende Produkte wie PostgreSQL oder MongoDB. Anverwandte Lösungen wie [Kubernetes](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/kubernetes/) sind ebenfalls Open-Source-Software, genauso wie der Dateimanager FreeCommander.\nGrafikdesign und Multimedia: GIMP oder Blender sind hervorragende Tools für alle, denen lizenzpflichtige, proprietäre Produkte zu teuer sind. Der VLC-Mediaplayer stellt die Funktionalität der meisten Nicht-Open-Source-Player in den Schatten.\n\n**Webtechnologie:** Einige grundlegende Technologien wie PHP erfüllen die Kriterien von Open Source.\n\n**Anderes:** LibreOffice und OpenOffice sind komplett als Open-Source-Anwendungen angelegt. Das E-Mail-Verwaltungsprogramm Thunderbird läuft ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz.\n\n## Was erhoffen sich Unternehmen von Open-Source-Software?\n\nVielleicht denkst du auch darüber nach, die IT deines Unternehmens so weit wie möglich auf eine Open-Source-Basis zu stellen. Damit stehst du, wie bereits erwähnt, nicht alleine da. Genau genommen sind Firmen, die ausschließlich auf proprietäre Lösungen setzen, inzwischen zur Minderheit geworden.\n\nFür die meisten Unternehmen spielen dabei die folgenden Überlegungen eine zentrale Rolle:\n\nOpen-Source-Software kann dazu beitragen, deine IT-Kosten zu senken.\nOpen-Source-Software ist flexibel und kann somit einfacher an persönliche Bedürfnisse angepasst werden.\n\nOpen-Source-Software genießt den Ruf, weniger Speicherkapazität zu verbrauchen und somit die Leistungsfähigkeit des Systems zu verbessern.\n\nOpen-Source-Software gilt als innovativer und anpassungsfähiger an sich wandelnde Marktbedingungen.\n\nWie nehmen sich diese vermeintlichen Vorteile in der Praxis aus? Werfen wir einen genaueren Blick auf OSS als Faktor in deinem Unternehmen.\n\nEinen Punkt können wir dabei nicht genug betonen:\n\n## OSS ist kein Business-Modell\n\nWie erwähnt erhoffen sich Unternehmen viel von OSS und sind enttäuscht darüber, wenn sich diese Erwartungen nicht erfüllen. Vor allem die finanziellen Auswirkungen stellen sich oftmals ganz und gar nicht so dar, wie erwartet.\n\nAuf die genauen Gründe dafür gehen wir noch genauer ein. Du solltest dir aber immer vor Augen führen, dass Open Source an sich niemals ein Geschäftsmodell darstellt, nicht einmal für die Unternehmen, die Software unter einer Open-Source-Lizenz vertreiben!\n\nOpen-Source-Software ist ein Konzept, das aus der Informations- und Datenfreiheitsbewegung stammt. Es erleichtert bestimmte Methoden und Vorgehensweisen, macht andere aber möglicherweise komplexer und aufwendiger.\n\nDu kannst Open Source nutzen, um deinen Geschäftserfolg zu steigern. Die Konzepte dafür aber musst du immer noch selbst entwickeln.\n\n## Warum manche Unternehmen trotzdem auf proprietäre Lösungen setzen\n\nDer Siegeszug von Open Source ist unbestreitbar. Letzten Endes lässt er sich auch damit begründen, dass kostenlose Software nahezu immer eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt; sogar dann, wenn es vollkommen klar ist, dass der „Preis Null” teilweise teuer erkauft werden muss.\n\nUnd dennoch lebt Closed Software auch weiterhin fort. Wie kommt es dazu?\n\nZum einen bleibt es ungemein zufriedenstellend, wenn ein Softwarepaket so umfassend ist, dass es nicht nur sofort benutzt werden kann, sondern gleich alle erforderlichen Komponenten mitliefert. In vielen Bereichen sind proprietäre Produkte schlicht professioneller und umfassender. LibreOffice und Open Office sind hervorragend. An Office aber reichen sie noch immer nicht heran.\n\nWas noch schwerer wiegt: Bei OSS kommt es leichter zu Kompatibilitätsproblemen. Das ist bei Dokumenten wie Word noch zu verschmerzen. Bei komplexeren Fällen aber kann es den Entwicklungsprozess langsamer, fehleranfälliger oder sogar unmöglich machen.\n\nUnd obwohl manche Closed-Software-Anbieter langsamer auf Kundenanfragen reagieren als ihre Open-Source-Gegenspieler, so zeichnen sich andere durch prompte Reaktionen und schnelle Updates aus. Trotzdem ist es immer beruhigend, wenn dir bei Schwierigkeiten ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung steht (weswegen dieser Aspekt inzwischen auch bei vielen OSS-Produkten berücksichtigt wird).\n\n## Die wahren Vorteile von Open-Source-Software\n\nEinige der von Unternehmer(innen) erwarteten Vorteile von Open Source sind durchaus berechtigt: So erhöht OSS in der Tat die Transparenz der verwendeten Software. Da du den Quellcode einsehen kannst, kannst du ihn nun potentiell nach deinem Geschmack anpassen, erweitern oder kürzen. Du kannst ihn in Software-Pakete einbauen, die du selbst entwickelst und damit den Aufwand deutlich reduzieren.\n\nAuch zeichnen sich viele Open-Source-Programme durch eine hohe Innovationskraft aus. Die dahinter stehenden Communities sind dynamisch, offen und helfen Neulingen in der Regel gerne.\n\nDarüber hinaus sind noch die folgenden Vorteile zu nennen:\n\nDurch die ständige praktische Prüfung durch andere Anwender(innen) erhalten die Entwickler(innen) der Software einen stetigen Feedback-Strom, der als Ausgangspunkt für Updates oder neue Versionen dienen kann.\nLangfristige Anwendbarkeit: Kommerzielle, proprietäre Software wird oftmals so schnell wie eine schlecht laufende Fernsehserie wieder vom Markt genommen, wenn sich der Verkaufserfolg nicht einstellt. Open-Source-Projekte sind nicht an solche Erwägungen gebunden und können auch über die ursprünglichen Entwickler hinweg Bestand haben.\n\nIst OSS tatsächlich kostengünstiger? Wir meinen: Es kommt auf das konkrete Beispiel an, aber in der Regel schon.\n\nOSS verursacht zusätzliche Kosten durch die Notwendigkeit von Schulungeneiner genaueren Zusammenstellung der Komponenten sowie einer feinen Abstimmung zwischen den Bausteinen. Gerade bei sehr teuren Einzelplatzlizenzen aber bleibt OSS die günstigere Alternative.\n\n## Die drei Lizenzmodelle von Open-Source-Software\n\nAn dieser Stelle macht aus unserer Sicht ein kleiner Einschub Sinn. Denn es könnte inzwischen der Eindruck entstanden sein, dass OSS als offenes, oftmals kostenlos angebotenes Produkt im Widerspruch zu Lizenzmodellen steht.\n\nDem ist aber nicht so. In Wahrheit ist auch Open-Source-Software nahezu immer mit einer bestimmten Lizenz verbunden. Diese Lizenzen regeln die Weiterverwendung der Software und sind sogar von essenzieller Bedeutung dafür, dass die Grundgedanken der Open-Source-Bewegung auch tatsächlich gewahrt bleiben.\n\nDie folgenden drei Lizenzen sind üblich:\n\n**Copyleft-Lizenz:** Hierbei handelt es sich um die strengste Lizenz. Sie schützt die ursprünglichen Freiheiten der Software und zwingt alle Nutzer(innen) der Software, jedwede Folgeprodukte unter den selben Lizenzbedingungen zu vertreiben oder anzubieten.\n\n**Beschränkte Copyleft-Lizenzen:** Bei manchen Produkten kann die Lizenz der Bearbeitungen teilweise abweichen. Dies räumt den Anwender(inne)n und Entwickler(inne)n mehr Freiheiten ein.\n\n**Permissive Lizenzen:** Kommen ohne Anweisungen aus. Was für OSS bedeutet, dass es den Bearbeiter(innen) frei steht, welche Lizenzbedingungen für die Ergebnisse ihrer Arbeit gelten sollen.\n\nBei allen Lizenzen kannst du für deine Produkte und deine Arbeit Geld verlangen. Darauf gehen wir  gleich noch ein.\n\n## Open Source & Agile-Methodik\n\nEin wichtiger Grund, warum Open Source in der Softwareentwicklung nahezu sofort auf ein so breites und positives Echo gestoßen ist, liegt in seiner Nähe zur agilen Methodik.\n\nBei [Agile Delivery](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/agile-delivery/) steht ein Prozess im Fokus, bei dem durch das fortlaufende Einholen von Daten und einer Formalisierung des Austauschs im Team schnell und regelmäßig funktionierende Prototypen entwickelt werden.Diese dienen dann wiederum als Basis für weitere Optimierungen.\n\nIn beiden Ansätzen stehen Transparenz, Offenheit, schnelles Agieren, Teamarbeit, Kundenorientierung und ein schneller Weg zum fertigen Produkt im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu proprietären Lösungen sind Open-Source-Produkte niemals wirklich fertig, sondern immer nur ein Zwischenstand.\n\nDu wirst feststellen, dass es dir deutlich leichter fällt, OSS in deinem Betrieb einzuführen, wenn du bereits Erfahrungen mit agilen Methoden gemacht hast.\n\n## Fallbeispiel 1: Linux\n\nDie möglicherweise bekannteste Open-Source-Software überhaupt ist Linux.\n\nLinux ist zu 100 % Open Source und der Quellcode ist somit frei einsehbar. In einer faszinierenden Entwicklung hat sich hieraus eine Vielzahl sogenannter „Distributionen” herausgebildet. Darunter versteht man eine bestimmte Konfiguration von Linux mit einer eigenen Anwendungsoberfläche und einer Palette zugehöriger Tools.\n\nLinux weist gegenüber Windows eine Vielzahl genau derjenigen Vorteile auf, die wir oben genannt haben: Es ist deutlich effizienter/schneller, flexibler und günstiger. Gerade seine einzigartige Anpassungsfähigkeit hat ihm zur Führerschaft im Serverbereich verholfen.\n\nGleichzeitig aber ist es auch komplizierter, sowohl was die Installation und den praktischen Einsatz angeht, und auf ein gut vorbereitetes IT-Team angewiesen.\n\nDas Besondere an Linux ist, dass die verschiedenen Distributionen unter unterschiedlichen Lizenzen vertrieben werden. So gibt es komplett kostenlose und sehr minimalistisch gehaltene Versionen; Varianten, die auf innovative Entwickler zugeschnitten sind; und zu guter Letzt Komplettpakete, die genauso komfortabel und komplett sind wie kommerzielle Closed Software (und entsprechend auch deutlich teurer).\n\nLinux ist ein Paradebeispiel dafür, wie vielseitig Open Source in der Praxis sein kann.\n\n## Fallbeispiel 2: GitLab\n\nAuch GitLab wurde von Anfang an und aus Überzeugung als Open-Source-Projekt angelegt.\n\nWas bedeutet OSS für uns konkret?\n\n*Der Quellcode von GitLab wurde unter einer MIT Open-Source-License veröffentlicht und kann frei eingesehen werden.\nWir freuen uns immer über Vorschläge zu Verbesserungen oder Erweiterungen. Im [GitLab-Forum](https://forum.gitlab.com/c/community/gitlab-for-open-source/49) findest du darüber hinaus andere Entwickler(innen), mit denen du dich spezifisch zu Open-Source-Themen austauschen kannst.\nMit dem GitLab-Development-Kit bieten wir eine Möglichkeit an, selbst aktiv den Quellcode an persönliche Präferenzen und Bedürfnisse anzupassen.\nIn unseren Repositories liegen unzählige Open-Source-Projekte.\nMit dem GitLab-for-Open-Source-Program unterstützen wir das Anlegen neuer OSS-Projekte, von denen die gesamte Community profitiert.*\n\nBei GitLab ist Open Source keine trockene Theorie. Beeindruckend ist zum Beispiel wie sich der Content-Management-Anbieter Drupal zu seinem 20-jährigen Jubiläum neu erfand und seine Dienstleistungen mit GitLab für neue Zielgruppen öffnete. Mehr dazu findest du in unserem Artikel über GitLab-Open-Source-Case-Studies.\n\nGerne stellen wir dir eine kostenlose [GitLab-Test-Lizenz](https://gitlab.com/-/trials/new) zur Verfügung.\n\n## OSS: Herausforderungen bei der Umsetzung\n\nAus der Sicht von Computer Weekly liegt der Hauptgrund dafür, dass viele Open-Source-Projekte in der Umsetzung scheitern, darin, dass nicht ausreichend Expertise im Unternehmen vorhanden ist.\n\nAus der Sicht des Magazins „müssen Unternehmen bereits vorab Zeit und Ressourcen investieren, um die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse aufzubauen oder externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen – ob nun über einen Partner oder das Recruiting neuer Fachkräfte.”\n\nComputer Weekly betont auch, dass einer der potenziellen Vorteile von OSS – die Dynamik der Community und die Vielzahl von Lösungen, die nahezu täglich erscheinen – für manche Betriebe zu einem Nachteil werden kann. Beispielsweise, wenn die Optionen nicht mehr überschaubar sind und vor allem die Zusammenstellung der richtigen Komponenten sich als zu komplex und aufwändig gestaltet.\n\nDie Expertin Marieke Merkle empfiehlt deswegen ein Risk Mapping:\n\n„Bei einem solchen werden die Risiken identifiziert, welche mit dem konkreten im Unternehmen bereits erfolgenden oder geplanten Einsatz von Open-Source-Software verbunden sind. Auf dieser Grundlage kann ein Compliance-Prozess zunächst für denjenigen Einsatzbereich aufgebaut werden, bei welchem die größten Risiken bestehen. Im Anschluss kann die Compliance-Struktur sodann auf weitere Einsatzbereiche von Open-Source-Software ausgedehnt werden.”\n\n## Wie sieht die Zukunft von OSS aus?\n\nVorhersagen im IT-Bereich sind generell schwierig. In diesem Fall aber deuten sich doch einige klare Trends an:\n\nOSS wird weiter alle Bereiche der Industrie erreichen. Chief Visionary Officer der Firma Telmekom, Sergio Vemic, sagt dazu: „Ich glaube, dass Open Source in Zukunft immer wichtiger wird. Immer mehr Menschen werden sich damit beschäftigen, werden sie weiterentwickeln und pushen. Auch Firmen, die heute proprietäre Software anbieten, werden sich überlegen, diese künftig vielleicht als Open Source zu veröffentlichen.”\n\nOSS wird einen erheblichen Schub erfahren durch die weltweite Bevorzugung von Open-Source-Produkten im öffentlichen Sektor. Die Europäische Union nimmt hier bereits eine Vorreiterrolle ein.\n\nIn einigen Schlüsselindustrien wird OSS sich zu einer ernstzunehmenden Alternative zu Closed Software entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel Edge Computing, [DevOps](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/devops-platform/), Container-Orchestrierung sowie natürlich KI.\n\nGleichzeitig sehen einige Experten, dass bei vielen Investoren eine zunehmende Skepsis besteht, ob diese Projekte tatsächlich eine nennenswerte Rendite abwerfen können. Wir haben es bereits erwähnt: Open Source ist kein Business-Modell – aber es kann gelegentlich durchaus einem lohnenswerten Geschäft im Weg stehen! Es bleibt also weiterhin spannend.\n\n## Was sind die Potentiale von OSS und KI?\n\nKünstliche Intelligenz und Open-Source-Software sind die vielleicht stärksten aktuellen Trends im Bereich der Softwareentwicklung. So kann es kaum verwundern, dass sich eine gemeinsame Betrachtung lohnt.\n\nDas Institut für Innovation und Technik in Berlin stellt hierzu die alles entscheidende Frage: „Was bedeutet Open Source für Künstliche Intelligenz (KI)?” Die Analyse geht auf einige faszinierende Fälle ein, in denen Künstliche Intelligenz in der Open-Source-Software-Entwicklung bestimmte Projekte ermöglicht  hat, die in einem proprietär-kommerziellen Umfeld schlicht nicht zustande gekommen wären. Dazu gehört unter anderem ein Übersetzungs-Tool für verschiedene afrikanische Sprachen.\n\nSchon heute gibt es auch für Entwickler eine Vielzahl von OSS-Lösungen mit einem signifikanten KI-Anteil. Dazu gehören FauxPilot (Entwicklungstool), DALL-E (Text-to-Word-Anwendung) oder PaddleNLP (NLP-Bibliothek). Weitere KI- & OSS-Beispiele finden sich in einem Artikel der Computerwoche.\n\nMan kann aber auch fragen: Was bedeutet Künstliche Intelligenz für Open Source? Avi Press, CEO von Scarf, einem Unternehmen an der Schnittstelle zwischen KI, OSS und Kund(inn)en, meint dazu:\n\n„Ein zunehmender Anteil des (Open-Source- und sonstigen) Codes, auf den wir uns verlassen, wird von KI und nicht von Menschen geschrieben werden ... und wir wissen noch nicht, wie wir mit all den Auswirkungen einer Welt umgehen sollen, in der Menschen nicht die einzigen Hauptakteure sind.”\n\nEines steht fest: KI und OSS werden beide wachsen und sie werden gemeinsam wachsen. Die Ergebnisse aber werden zumindest teilweise das, was wir uns vorstellen können, um ein Vielfaches übersteigen.\n\n## Werden wir jemals ganz ohne Closed Software auskommen?\n\nDiese Vermutung bietet sich angesichts der oben genannten Entwicklungen und Tendenzen geradezu an.\n\nSicher ist, dass OSS entweder als eigenständiges Produkt oder Komponente einer größeren Software-Architektur an Bedeutung gewinnen wird. Genau so sicher ist aber, dass es auch in Zukunft Bereiche geben wird, in denen Unternehmen auf Closed Software setzen werden:\n\nTechnologien, mit denen sich in einem proprietären Umfeld höhere Gewinne erzielen lassen.\nTechnologien, die selbst entwickelt und nun intern genutzt werden und die einen signifikanten Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewährleisten.\nTechnologien, bei denen ein extrem hohes Maß an [Sicherheit / Security Compliance](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/application-security-testing/) gefordert ist. Es scheint unwahrscheinlich, dass Banken in absehbarer Zeit auf einen breiten oder gar exklusiven Einsatz von OSS setzen werden.\n\nEs gibt allerdings bereits Bemühungen, Schwachpunkte von OSS systematisch auszumerzen. Wenn diese greifen, steht einer noch weitflächigeren Verwendung von Open Source auch in sicherheitskritischen Industrien nichts mehr im Weg.","open-source",{"slug":13,"featured":14,"template":15},"what-is-open-source-software",false,"BlogPost",{"title":5,"description":17,"authors":18,"heroImage":19,"date":20,"body":10,"category":11,"tags":21},"Der ultimative Open-Source-Software-Guide: OSS Definition, Beispiele, Projekte, Empfehlungen und Hilfe bei der Umsetzung.",[9],"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749690483/Blog/Hero%20Images/blog-image-template-1800x945__11_.png","2025-04-02",[22,23],"education","open source","yml",null,{},true,"/de-de/blog/what-is-open-source-software","seo:\n  ogTitle: 'Open Source & OSS: Was es ist, was es dir bringt'\n  ogImage: https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749690483/Blog/Hero%20Images/blog-image-template-1800x945__11_.png\n  ogDescription: 'Der ultimative Open-Source-Software-Guide: OSS Definition,\n    Beispiele, Projekte, Empfehlungen und Hilfe bei der Umsetzung.'\n  ogSiteName: https://about.gitlab.com\n  noIndex: false\n  ogType: article\n  ogUrl: https://about.gitlab.com/blog/what-is-open-source-software\n  title: 'Open Source & OSS: Was es ist, was es dir bringt'\n  canonicalUrls: https://about.gitlab.com/blog/what-is-open-source-software\n  description: 'Der ultimative Open-Source-Software-Guide: OSS Definition,\n    Beispiele, Projekte, Empfehlungen und Hilfe bei der Umsetzung.'\ncontent:\n  title: 'Open Source & OSS: Was es ist, was es dir bringt'\n  description: 'Der ultimative Open-Source-Software-Guide: OSS Definition,\n    Beispiele, Projekte, Empfehlungen und Hilfe bei der Umsetzung.'\n  authors:\n    - GitLab Germany Team\n  heroImage: https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749690483/Blog/Hero%20Images/blog-image-template-1800x945__11_.png\n  date: 2025-04-02\n  body: >-\n    # Open Source & OSS: Was es ist und was es dir bringt\n\n\n    Um Open-Source-Software (OSS) ranken sich viele Missverständnisse und\n    scheinbare Widersprüche.\n\n\n    Einerseits stieg die Zahl der Unternehmen in Deutschland, die OSS nutzen,\n    alleine zwischen 2019 und 2023 um knapp 15 %: über drei Viertel aller\n    Betriebe nutzen heute zumindest teilweise Open-Source-Software.  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Anderen\n    Programmierern steht es frei, abgeleitete Werke aus ihr zu erstellen oder\n    die Software in ihre eigenen Projekte einzubauen.**\n\n\n    Diese Open-Source-Software-Definition schließt noch nicht alle Details mit\n    ein. Auch gibt es ein paar Feinheiten bei der Frage von Lizenzen zu beachten\n    – auf diese werden wir später im Artikel noch genauer eingehen. Als Einstieg\n    in die Thematik aber ist sie bereits sehr präzise und umfassend.\n\n\n    ## Ist OSS immer kostenlos?\n\n\n    Nein. Dieses Missverständnis rankt sich bis heute um die OSS-Thematik. Dabei\n    wurde der Name „Open Source” bewusst gewählt, weil der ursprüngliche – „Free\n    Software” - sich bereits als zu missverständlich erwiesen hatte.\n\n\n    So ist es durchaus denkbar, dass du ein Open-Source-Produkt zu einem\n    Premium-Preis verkaufst. Solange du den Quellcode dabei offenlegst, ist das\n    wichtigste Kriterium erfüllt.\n\n\n    Zugegebenermaßen wird Open-Source-Software in der Regel tatsächlich\n    kostenfrei angeboten. Die meisten professionellen Anbieter basieren ihr\n    Erlösmodell inzwischen nicht mehr auf dem Verkauf von Lizenzen, sondern auf\n    Dienstleistungen rund um das Produkt.\n\n\n    Open-Source-Software versteht sich als ein Instrument für Transparenz und\n    Innovation. Als solches folgt es auch weiterhin den Leitlinien der Free\n    Software – auch wenn es inzwischen nicht mehr unter diesem Banner läuft.\n\n\n    Sehen wir uns die Entwicklung von Closed Software zur Free Software und von\n    dort zur Open-Source-Philosophie ein wenig genauer an.\n\n\n    ## Von Closed Software zu Free Software\n\n\n    Free Software ist ein Begriff aus den frühen 1980ern. Er entstand, da immer\n    mehr Entwickler(innen) es als unethisch betrachteten, dass ihre Arbeit von\n    großen Unternehmen oder sogar Bildungseinrichtungen wie Universitäten\n    kommerziell verwertet wurde.\n\n\n    Als IBM seine Betriebssysteme mit der Welt teilte, stand dahinter weder\n    Idealismus noch Profitdenken. Es war eine Entscheidung, die nahezu nebenbei\n    getätigt wurde und an die wohl nur wenige der Beteiligten allzu viele\n    Gedanken verschwendeten. Doch schon bald war eine rege Industrie um den\n    Verkauf von Softwarelizenzen zu teilweise extrem hohen Preisen entstanden.\n    Diese kostenpflichtigen Lösungen, deren Quellcode als Betriebsgeheimnis\n    gehütet und mit Patenten geschützt wurde, bezeichnet man als „Closed\n    Software” oder auch als „proprietäre” (mit einem Besitzanspruch verbundene)\n    Software.\n\n\n    Dank des Einsatzes führender proprietärer Software erlangten finanzkräftige\n    Betriebe oftmals einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung. Kleine Konkurrenten\n    mit guten Ideen, aber einem geringen Budget, gerieten demgegenüber ins\n    Hintertreffen.\n\n\n    Freie Software sollte allen zur Verfügung stehen. Durch das Freilegen des\n    Source Codes wurde es möglich, die Funktionalität in eigene\n    Software-Lösungen einzubauen und somit die Effizienz in der\n    Software-Entwicklung zu steigern.\n\n\n    ## Von Free Software zu Open-Source-Software\n\n\n    De Begrifflichkeit von „Free Software” war von Anfang ein Problem. „Free”\n    sollte sich auf die freie Verwendung beziehen, nicht auf eine kostenlose\n    Nutzung. Um diesen Gedanken klarer hervorzuheben, entschied man sich\n    schließlich für eine Umbenennung.\n\n\n    „Open Source” drückt genau aus, worum es wirklich geht – nämlich um den\n    Quellcode, der die Grundlage der Funktionalität bildet.\n\n\n    Heute koexistieren beide Konzepte und ihre Schwerpunkte unterscheiden sich\n    marginal:  Die Free-Software-Community beispielsweise versteht sich als\n    philosophisches und politisches Fundament für die gesamte Branche, auf der\n    letzten Endes auch konkreter gefasste Konzepte wie OSS\n    (Open-Source-Software) aufbauen.\n\n\n    ## Open-Source-Software: Beispiele\n\n\n    Es gibt inzwischen unzählige Beispiele für die Verwendung von Open Source in\n    der Entwicklung neuer Software.\n\n\n    Das erste Beispiel, mit dem die meisten Privatnutzer(innen) konfrontiert\n    wurden, war zweifelsohne der Firefox-Internetbrowser. Vor dem Markteintritt\n    war der Markt zunächst von einem Browser dominiert worden, der kostenlos,\n    aber nicht Open Source war (Altavista), dann von einem, der fest mit dem\n    proprietären Microsoft Windows Betriebssystem verbunden war (Internet\n    Explorer). Firefox bot eine hervorragende und für seine vielen Add-ons\n    gepriesene Open-Source-Alternative.\n\n\n    Seitdem ist Open Source zum dominanten Distributions- beziehungsweise\n    Lizenzierungsmodell aufgestiegen. Das Online-Wirtschaftsmagazin Deutsche\n    Startups hat für verschiedene Branchen eine hervorragende Übersicht\n    zusammengestellt:\n\n\n    **Entwicklungswerkzeuge:** Python, Ruby und OGC sind Beispiele für\n    Open-Source-Tools, auf die Entwickler zurückgreifen können.\n\n\n    **Datenbanken:** MySQL, die führende Datenbanklösung weltweit, ist als Open\n    Source angelegt. Gleiches gilt auch für konkurrierende Produkte wie\n    PostgreSQL oder MongoDB. Anverwandte Lösungen wie\n    [Kubernetes](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/kubernetes/) sind\n    ebenfalls Open-Source-Software, genauso wie der Dateimanager FreeCommander.\n\n    Grafikdesign und Multimedia: GIMP oder Blender sind hervorragende Tools für\n    alle, denen lizenzpflichtige, proprietäre Produkte zu teuer sind. Der\n    VLC-Mediaplayer stellt die Funktionalität der meisten\n    Nicht-Open-Source-Player in den Schatten.\n\n\n    **Webtechnologie:** Einige grundlegende Technologien wie PHP erfüllen die\n    Kriterien von Open Source.\n\n\n    **Anderes:** LibreOffice und OpenOffice sind komplett als\n    Open-Source-Anwendungen angelegt. Das E-Mail-Verwaltungsprogramm Thunderbird\n    läuft ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz.\n\n\n    ## Was erhoffen sich Unternehmen von Open-Source-Software?\n\n\n    Vielleicht denkst du auch darüber nach, die IT deines Unternehmens so weit\n    wie möglich auf eine Open-Source-Basis zu stellen. Damit stehst du, wie\n    bereits erwähnt, nicht alleine da. Genau genommen sind Firmen, die\n    ausschließlich auf proprietäre Lösungen setzen, inzwischen zur Minderheit\n    geworden.\n\n\n    Für die meisten Unternehmen spielen dabei die folgenden Überlegungen eine\n    zentrale Rolle:\n\n\n    Open-Source-Software kann dazu beitragen, deine IT-Kosten zu senken.\n\n    Open-Source-Software ist flexibel und kann somit einfacher an persönliche\n    Bedürfnisse angepasst werden.\n\n\n    Open-Source-Software genießt den Ruf, weniger Speicherkapazität zu\n    verbrauchen und somit die Leistungsfähigkeit des Systems zu verbessern.\n\n\n    Open-Source-Software gilt als innovativer und anpassungsfähiger an sich\n    wandelnde Marktbedingungen.\n\n\n    Wie nehmen sich diese vermeintlichen Vorteile in der Praxis aus? Werfen wir\n    einen genaueren Blick auf OSS als Faktor in deinem Unternehmen.\n\n\n    Einen Punkt können wir dabei nicht genug betonen:\n\n\n    ## OSS ist kein Business-Modell\n\n\n    Wie erwähnt erhoffen sich Unternehmen viel von OSS und sind enttäuscht\n    darüber, wenn sich diese Erwartungen nicht erfüllen. Vor allem die\n    finanziellen Auswirkungen stellen sich oftmals ganz und gar nicht so dar,\n    wie erwartet.\n\n\n    Auf die genauen Gründe dafür gehen wir noch genauer ein. Du solltest dir\n    aber immer vor Augen führen, dass Open Source an sich niemals ein\n    Geschäftsmodell darstellt, nicht einmal für die Unternehmen, die Software\n    unter einer Open-Source-Lizenz vertreiben!\n\n\n    Open-Source-Software ist ein Konzept, das aus der Informations- und\n    Datenfreiheitsbewegung stammt. Es erleichtert bestimmte Methoden und\n    Vorgehensweisen, macht andere aber möglicherweise komplexer und aufwendiger.\n\n\n    Du kannst Open Source nutzen, um deinen Geschäftserfolg zu steigern. Die\n    Konzepte dafür aber musst du immer noch selbst entwickeln.\n\n\n    ## Warum manche Unternehmen trotzdem auf proprietäre Lösungen setzen\n\n\n    Der Siegeszug von Open Source ist unbestreitbar. Letzten Endes lässt er sich\n    auch damit begründen, dass kostenlose Software nahezu immer eine\n    unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt; sogar dann, wenn es vollkommen klar\n    ist, dass der „Preis Null” teilweise teuer erkauft werden muss.\n\n\n    Und dennoch lebt Closed Software auch weiterhin fort. Wie kommt es dazu?\n\n\n    Zum einen bleibt es ungemein zufriedenstellend, wenn ein Softwarepaket so\n    umfassend ist, dass es nicht nur sofort benutzt werden kann, sondern gleich\n    alle erforderlichen Komponenten mitliefert. In vielen Bereichen sind\n    proprietäre Produkte schlicht professioneller und umfassender. LibreOffice\n    und Open Office sind hervorragend. An Office aber reichen sie noch immer\n    nicht heran.\n\n\n    Was noch schwerer wiegt: Bei OSS kommt es leichter zu\n    Kompatibilitätsproblemen. Das ist bei Dokumenten wie Word noch zu\n    verschmerzen. Bei komplexeren Fällen aber kann es den Entwicklungsprozess\n    langsamer, fehleranfälliger oder sogar unmöglich machen.\n\n\n    Und obwohl manche Closed-Software-Anbieter langsamer auf Kundenanfragen\n    reagieren als ihre Open-Source-Gegenspieler, so zeichnen sich andere durch\n    prompte Reaktionen und schnelle Updates aus. Trotzdem ist es immer\n    beruhigend, wenn dir bei Schwierigkeiten ein direkter Ansprechpartner zur\n    Verfügung steht (weswegen dieser Aspekt inzwischen auch bei vielen\n    OSS-Produkten berücksichtigt wird).\n\n\n    ## Die wahren Vorteile von Open-Source-Software\n\n\n    Einige der von Unternehmer(innen) erwarteten Vorteile von Open Source sind\n    durchaus berechtigt: So erhöht OSS in der Tat die Transparenz der\n    verwendeten Software. Da du den Quellcode einsehen kannst, kannst du ihn nun\n    potentiell nach deinem Geschmack anpassen, erweitern oder kürzen. Du kannst\n    ihn in Software-Pakete einbauen, die du selbst entwickelst und damit den\n    Aufwand deutlich reduzieren.\n\n\n    Auch zeichnen sich viele Open-Source-Programme durch eine hohe\n    Innovationskraft aus. Die dahinter stehenden Communities sind dynamisch,\n    offen und helfen Neulingen in der Regel gerne.\n\n\n    Darüber hinaus sind noch die folgenden Vorteile zu nennen:\n\n\n    Durch die ständige praktische Prüfung durch andere Anwender(innen) erhalten\n    die Entwickler(innen) der Software einen stetigen Feedback-Strom, der als\n    Ausgangspunkt für Updates oder neue Versionen dienen kann.\n\n    Langfristige Anwendbarkeit: Kommerzielle, proprietäre Software wird oftmals\n    so schnell wie eine schlecht laufende Fernsehserie wieder vom Markt\n    genommen, wenn sich der Verkaufserfolg nicht einstellt. Open-Source-Projekte\n    sind nicht an solche Erwägungen gebunden und können auch über die\n    ursprünglichen Entwickler hinweg Bestand haben.\n\n\n    Ist OSS tatsächlich kostengünstiger? Wir meinen: Es kommt auf das konkrete\n    Beispiel an, aber in der Regel schon.\n\n\n    OSS verursacht zusätzliche Kosten durch die Notwendigkeit von\n    Schulungeneiner genaueren Zusammenstellung der Komponenten sowie einer\n    feinen Abstimmung zwischen den Bausteinen. Gerade bei sehr teuren\n    Einzelplatzlizenzen aber bleibt OSS die günstigere Alternative.\n\n\n    ## Die drei Lizenzmodelle von Open-Source-Software\n\n\n    An dieser Stelle macht aus unserer Sicht ein kleiner Einschub Sinn. Denn es\n    könnte inzwischen der Eindruck entstanden sein, dass OSS als offenes,\n    oftmals kostenlos angebotenes Produkt im Widerspruch zu Lizenzmodellen\n    steht.\n\n\n    Dem ist aber nicht so. In Wahrheit ist auch Open-Source-Software nahezu\n    immer mit einer bestimmten Lizenz verbunden. Diese Lizenzen regeln die\n    Weiterverwendung der Software und sind sogar von essenzieller Bedeutung\n    dafür, dass die Grundgedanken der Open-Source-Bewegung auch tatsächlich\n    gewahrt bleiben.\n\n\n    Die folgenden drei Lizenzen sind üblich:\n\n\n    **Copyleft-Lizenz:** Hierbei handelt es sich um die strengste Lizenz. Sie\n    schützt die ursprünglichen Freiheiten der Software und zwingt alle\n    Nutzer(innen) der Software, jedwede Folgeprodukte unter den selben\n    Lizenzbedingungen zu vertreiben oder anzubieten.\n\n\n    **Beschränkte Copyleft-Lizenzen:** Bei manchen Produkten kann die Lizenz der\n    Bearbeitungen teilweise abweichen. Dies räumt den Anwender(inne)n und\n    Entwickler(inne)n mehr Freiheiten ein.\n\n\n    **Permissive Lizenzen:** Kommen ohne Anweisungen aus. Was für OSS bedeutet,\n    dass es den Bearbeiter(innen) frei steht, welche Lizenzbedingungen für die\n    Ergebnisse ihrer Arbeit gelten sollen.\n\n\n    Bei allen Lizenzen kannst du für deine Produkte und deine Arbeit Geld\n    verlangen. Darauf gehen wir  gleich noch ein.\n\n\n    ## Open Source & Agile-Methodik\n\n\n    Ein wichtiger Grund, warum Open Source in der Softwareentwicklung nahezu\n    sofort auf ein so breites und positives Echo gestoßen ist, liegt in seiner\n    Nähe zur agilen Methodik.\n\n\n    Bei [Agile\n    Delivery](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/agile-delivery/) steht\n    ein Prozess im Fokus, bei dem durch das fortlaufende Einholen von Daten und\n    einer Formalisierung des Austauschs im Team schnell und regelmäßig\n    funktionierende Prototypen entwickelt werden.Diese dienen dann wiederum als\n    Basis für weitere Optimierungen.\n\n\n    In beiden Ansätzen stehen Transparenz, Offenheit, schnelles Agieren,\n    Teamarbeit, Kundenorientierung und ein schneller Weg zum fertigen Produkt im\n    Mittelpunkt. Im Gegensatz zu proprietären Lösungen sind Open-Source-Produkte\n    niemals wirklich fertig, sondern immer nur ein Zwischenstand.\n\n\n    Du wirst feststellen, dass es dir deutlich leichter fällt, OSS in deinem\n    Betrieb einzuführen, wenn du bereits Erfahrungen mit agilen Methoden gemacht\n    hast.\n\n\n    ## Fallbeispiel 1: Linux\n\n\n    Die möglicherweise bekannteste Open-Source-Software überhaupt ist Linux.\n\n\n    Linux ist zu 100 % Open Source und der Quellcode ist somit frei einsehbar.\n    In einer faszinierenden Entwicklung hat sich hieraus eine Vielzahl\n    sogenannter „Distributionen” herausgebildet. Darunter versteht man eine\n    bestimmte Konfiguration von Linux mit einer eigenen Anwendungsoberfläche und\n    einer Palette zugehöriger Tools.\n\n\n    Linux weist gegenüber Windows eine Vielzahl genau derjenigen Vorteile auf,\n    die wir oben genannt haben: Es ist deutlich effizienter/schneller, flexibler\n    und günstiger. Gerade seine einzigartige Anpassungsfähigkeit hat ihm zur\n    Führerschaft im Serverbereich verholfen.\n\n\n    Gleichzeitig aber ist es auch komplizierter, sowohl was die Installation und\n    den praktischen Einsatz angeht, und auf ein gut vorbereitetes IT-Team\n    angewiesen.\n\n\n    Das Besondere an Linux ist, dass die verschiedenen Distributionen unter\n    unterschiedlichen Lizenzen vertrieben werden. So gibt es komplett kostenlose\n    und sehr minimalistisch gehaltene Versionen; Varianten, die auf innovative\n    Entwickler zugeschnitten sind; und zu guter Letzt Komplettpakete, die\n    genauso komfortabel und komplett sind wie kommerzielle Closed Software (und\n    entsprechend auch deutlich teurer).\n\n\n    Linux ist ein Paradebeispiel dafür, wie vielseitig Open Source in der Praxis\n    sein kann.\n\n\n    ## Fallbeispiel 2: GitLab\n\n\n    Auch GitLab wurde von Anfang an und aus Überzeugung als Open-Source-Projekt\n    angelegt.\n\n\n    Was bedeutet OSS für uns konkret?\n\n\n    *Der Quellcode von GitLab wurde unter einer MIT Open-Source-License\n    veröffentlicht und kann frei eingesehen werden.\n\n    Wir freuen uns immer über Vorschläge zu Verbesserungen oder Erweiterungen.\n    Im\n    [GitLab-Forum](https://forum.gitlab.com/c/community/gitlab-for-open-source/49)\n    findest du darüber hinaus andere Entwickler(innen), mit denen du dich\n    spezifisch zu Open-Source-Themen austauschen kannst.\n\n    Mit dem GitLab-Development-Kit bieten wir eine Möglichkeit an, selbst aktiv\n    den Quellcode an persönliche Präferenzen und Bedürfnisse anzupassen.\n\n    In unseren Repositories liegen unzählige Open-Source-Projekte.\n\n    Mit dem GitLab-for-Open-Source-Program unterstützen wir das Anlegen neuer\n    OSS-Projekte, von denen die gesamte Community profitiert.*\n\n\n    Bei GitLab ist Open Source keine trockene Theorie. Beeindruckend ist zum\n    Beispiel wie sich der Content-Management-Anbieter Drupal zu seinem\n    20-jährigen Jubiläum neu erfand und seine Dienstleistungen mit GitLab für\n    neue Zielgruppen öffnete. Mehr dazu findest du in unserem Artikel über\n    GitLab-Open-Source-Case-Studies.\n\n\n    Gerne stellen wir dir eine kostenlose\n    [GitLab-Test-Lizenz](https://gitlab.com/-/trials/new) zur Verfügung.\n\n\n    ## OSS: Herausforderungen bei der Umsetzung\n\n\n    Aus der Sicht von Computer Weekly liegt der Hauptgrund dafür, dass viele\n    Open-Source-Projekte in der Umsetzung scheitern, darin, dass nicht\n    ausreichend Expertise im Unternehmen vorhanden ist.\n\n\n    Aus der Sicht des Magazins „müssen Unternehmen bereits vorab Zeit und\n    Ressourcen investieren, um die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse\n    aufzubauen oder externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen – ob nun über\n    einen Partner oder das Recruiting neuer Fachkräfte.”\n\n\n    Computer Weekly betont auch, dass einer der potenziellen Vorteile von OSS –\n    die Dynamik der Community und die Vielzahl von Lösungen, die nahezu täglich\n    erscheinen – für manche Betriebe zu einem Nachteil werden kann.\n    Beispielsweise, wenn die Optionen nicht mehr überschaubar sind und vor allem\n    die Zusammenstellung der richtigen Komponenten sich als zu komplex und\n    aufwändig gestaltet.\n\n\n    Die Expertin Marieke Merkle empfiehlt deswegen ein Risk Mapping:\n\n\n    „Bei einem solchen werden die Risiken identifiziert, welche mit dem\n    konkreten im Unternehmen bereits erfolgenden oder geplanten Einsatz von\n    Open-Source-Software verbunden sind. Auf dieser Grundlage kann ein\n    Compliance-Prozess zunächst für denjenigen Einsatzbereich aufgebaut werden,\n    bei welchem die größten Risiken bestehen. Im Anschluss kann die\n    Compliance-Struktur sodann auf weitere Einsatzbereiche von\n    Open-Source-Software ausgedehnt werden.”\n\n\n    ## Wie sieht die Zukunft von OSS aus?\n\n\n    Vorhersagen im IT-Bereich sind generell schwierig. In diesem Fall aber\n    deuten sich doch einige klare Trends an:\n\n\n    OSS wird weiter alle Bereiche der Industrie erreichen. Chief Visionary\n    Officer der Firma Telmekom, Sergio Vemic, sagt dazu: „Ich glaube, dass Open\n    Source in Zukunft immer wichtiger wird. Immer mehr Menschen werden sich\n    damit beschäftigen, werden sie weiterentwickeln und pushen. Auch Firmen, die\n    heute proprietäre Software anbieten, werden sich überlegen, diese künftig\n    vielleicht als Open Source zu veröffentlichen.”\n\n\n    OSS wird einen erheblichen Schub erfahren durch die weltweite Bevorzugung\n    von Open-Source-Produkten im öffentlichen Sektor. Die Europäische Union\n    nimmt hier bereits eine Vorreiterrolle ein.\n\n\n    In einigen Schlüsselindustrien wird OSS sich zu einer ernstzunehmenden\n    Alternative zu Closed Software entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel Edge\n    Computing,\n    [DevOps](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/devops-platform/),\n    Container-Orchestrierung sowie natürlich KI.\n\n\n    Gleichzeitig sehen einige Experten, dass bei vielen Investoren eine\n    zunehmende Skepsis besteht, ob diese Projekte tatsächlich eine nennenswerte\n    Rendite abwerfen können. Wir haben es bereits erwähnt: Open Source ist kein\n    Business-Modell – aber es kann gelegentlich durchaus einem lohnenswerten\n    Geschäft im Weg stehen! Es bleibt also weiterhin spannend.\n\n\n    ## Was sind die Potentiale von OSS und KI?\n\n\n    Künstliche Intelligenz und Open-Source-Software sind die vielleicht\n    stärksten aktuellen Trends im Bereich der Softwareentwicklung. So kann es\n    kaum verwundern, dass sich eine gemeinsame Betrachtung lohnt.\n\n\n    Das Institut für Innovation und Technik in Berlin stellt hierzu die alles\n    entscheidende Frage: „Was bedeutet Open Source für Künstliche Intelligenz\n    (KI)?” Die Analyse geht auf einige faszinierende Fälle ein, in denen\n    Künstliche Intelligenz in der Open-Source-Software-Entwicklung bestimmte\n    Projekte ermöglicht  hat, die in einem proprietär-kommerziellen Umfeld\n    schlicht nicht zustande gekommen wären. Dazu gehört unter anderem ein\n    Übersetzungs-Tool für verschiedene afrikanische Sprachen.\n\n\n    Schon heute gibt es auch für Entwickler eine Vielzahl von OSS-Lösungen mit\n    einem signifikanten KI-Anteil. Dazu gehören FauxPilot (Entwicklungstool),\n    DALL-E (Text-to-Word-Anwendung) oder PaddleNLP (NLP-Bibliothek). Weitere KI-\n    & OSS-Beispiele finden sich in einem Artikel der Computerwoche.\n\n\n    Man kann aber auch fragen: Was bedeutet Künstliche Intelligenz für Open\n    Source? Avi Press, CEO von Scarf, einem Unternehmen an der Schnittstelle\n    zwischen KI, OSS und Kund(inn)en, meint dazu:\n\n\n    „Ein zunehmender Anteil des (Open-Source- und sonstigen) Codes, auf den wir\n    uns verlassen, wird von KI und nicht von Menschen geschrieben werden ... und\n    wir wissen noch nicht, wie wir mit all den Auswirkungen einer Welt umgehen\n    sollen, in der Menschen nicht die einzigen Hauptakteure sind.”\n\n\n    Eines steht fest: KI und OSS werden beide wachsen und sie werden gemeinsam\n    wachsen. Die Ergebnisse aber werden zumindest teilweise das, was wir uns\n    vorstellen können, um ein Vielfaches übersteigen.\n\n\n    ## Werden wir jemals ganz ohne Closed Software auskommen?\n\n\n    Diese Vermutung bietet sich angesichts der oben genannten Entwicklungen und\n    Tendenzen geradezu an.\n\n\n    Sicher ist, dass OSS entweder als eigenständiges Produkt oder Komponente\n    einer größeren Software-Architektur an Bedeutung gewinnen wird. Genau so\n    sicher ist aber, dass es auch in Zukunft Bereiche geben wird, in denen\n    Unternehmen auf Closed Software setzen werden:\n\n\n    Technologien, mit denen sich in einem proprietären Umfeld höhere Gewinne\n    erzielen lassen.\n\n    Technologien, die selbst entwickelt und nun intern genutzt werden und die\n    einen signifikanten Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gewährleisten.\n\n    Technologien, bei denen ein extrem hohes Maß an [Sicherheit / Security\n    Compliance](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/application-security-testing/)\n    gefordert ist. Es scheint unwahrscheinlich, dass Banken in absehbarer Zeit\n    auf einen breiten oder gar exklusiven Einsatz von OSS setzen werden.\n\n\n    Es gibt allerdings bereits Bemühungen, Schwachpunkte von OSS systematisch\n    auszumerzen. Wenn diese greifen, steht einer noch weitflächigeren Verwendung\n    von Open Source auch in sicherheitskritischen Industrien nichts mehr im Weg.\n  category: open-source\n  tags:\n    - education\n    - open source\nconfig:\n  slug: what-is-open-source-software\n  featured: false\n  template: BlogPost\n",{"ogTitle":5,"ogImage":19,"ogDescription":17,"ogSiteName":31,"noIndex":14,"ogType":32,"ogUrl":33,"title":5,"canonicalUrls":33,"description":17},"https://about.gitlab.com","article","https://about.gitlab.com/blog/what-is-open-source-software","de-de/blog/what-is-open-source-software",[22,11],[22,23],"0-Kla4bynt0jmKEDkGC03wyY8cnSRLiIGbFrmzllS44",{"data":39},{"logo":40,"freeTrial":45,"sales":50,"login":55,"items":60,"search":370,"minimal":404,"duo":422,"switchNav":431,"pricingDeployment":442},{"config":41},{"href":42,"dataGaName":43,"dataGaLocation":44},"/de-de/","gitlab logo","header",{"text":46,"config":47},"Kostenlose Testversion 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Erfahre, wer gewonnen hat und was sie entwickelt haben.",[718],"Nick Veenhof","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1776457632/llddiylsgwuze0u1rjks.png","2026-04-22","KI schreibt Code. Das wird inzwischen erwartet. Aber Planung, Security,\nCompliance und Deployments? Diese Lücken bleiben. Ich leite\nContributor-Programme seit Jahren. Ich habe noch nie erlebt, dass eine\nCommunity so auf eine Technologie reagiert.\n\nDeshalb haben wir [GitLab Duo Agent Platform](https://about.gitlab.com/de-de/gitlab-duo-agent-platform/)\ngeöffnet und Entwickler(innen) weltweit eingeladen, KI-Agenten zu bauen, die Teams\ndabei helfen, sichere Software schneller zu liefern. Keine Chatbots, die\nFragen beantworten – sondern Agenten, die in Workflows einspringen, auf\nEreignisse reagieren und in deinem Auftrag handeln. Der GitLab AI Hackathon\nlief vom 9. Februar bis zum 25. März 2026 auf Devpost. Google Cloud und\nAnthropic waren Co-Sponsoren.\n\nAls mein Team diesen Hackathon mit Google Cloud und Anthropic plante, bat\nich die Juroren, vier Dinge zu bewerten: technische Umsetzung, Design,\npotenzielle Wirkung und Ideenqualität. Wir hatten auf starke Beteiligung\ngehofft. Was wir bekamen, hat uns alle überrascht. Neunzehn Juroren\nverbrachten 18 Tage damit, jeden Beitrag zu prüfen. Google Cloud und\nAnthropic stellten Juroren, Preise und Cloud-Zugang bereit. Die Community\nbaute Hunderte von Agenten und Flows – weil sie diese Probleme lösen wollten.\n\nFast 7.000 Entwickler(innen) nahmen teil. Sie bauten in wenigen Wochen über 600\nAgenten und Flows. Die Preise über alle Kategorien summierten sich auf\n65.000 US-Dollar – bereitgestellt von GitLab, Google Cloud und Anthropic.\n\nWer schon einmal erlebt hat, wie ein erfahrener Engineer das Unternehmen\nverlässt und die Hälfte des Team-Wissens mitnimmt, weiß, warum das\nGewinnerprojekt so eingeschlagen hat.\n\nLies weiter und erfahre, was die Community gebaut hat.\n\n\n## Gesamtsieger: LORE\n\n[LORE](https://devpost.com/software/lore-living-organizational-record-engine),\ndie Living Organizational Record Engine, nutzt acht Agenten mit einem Router,\nder jede Frage an den richtigen Agenten weiterleitet, Logik zur Vermeidung\nzirkulärer Schleifen im Wissensgraphen, ein visuelles Dashboard und\nCarbon-Tracking. Das Kommandozeilen-Werkzeug kommt mit 43 Tests – ja, 43\nTests in einem Hackathon-Projekt.\n\nLORE löst ein reales Problem: das Wissen, das in den Köpfen von Engineers\nlebt und mit ihnen geht, wenn sie das Unternehmen verlassen. In meiner\nErfahrung ist ein Hackathon-Projekt mit 43 Tests eine Seltenheit. So viele\nTests in einem Hackathon-Projekt sagen etwas über das Team dahinter aus.\n\nJurorin April Guo (Anthropic) schrieb: „Das fühlt sich wie ein Produkt an,\nnicht wie ein Hackathon-Projekt.\"\n\n\n### Google Cloud-Gewinner\n\n[Gitdefender](https://devpost.com/software/gitdefender) gewann den Google\nCloud Grand Prize. Es arbeitet innerhalb von Code-Review-Workflows, findet\nund behebt Sicherheitsprobleme. Es erkennt den Fehler, schreibt den Fix und\nöffnet den Code-Review. Kein Mensch muss eingreifen.\n\n[Aegis](https://devpost.com/software/aegis-2m1oq0) gewann den Google Cloud\nRunner Up. Es liefert KI-gestützte Erklärungen für jede Entscheidung, die\nes trifft – auf Google Cloud gehostet und bereit für den Produktionseinsatz.\n\n\n### Anthropic-Gewinner\n\n[GraphDev](https://devpost.com/software/graphdev) gewann den Anthropic Grand\nPrize. Es kartiert Code-Verbindungen und zeigt, wie sich Systeme im Laufe\nder Zeit verändern. Juror Aboobacker MK (GitLab) merkte an, es sei „synchron\nmit unserer Arbeit am GitLab Knowledge Graph.\" Juror Ayush Billore (GitLab)\nschrieb: „Demo und UX haben mich begeistert – extrem nützlich, um zu\nverstehen, wie das System sich entwickelt hat und was von Änderungen\nbetroffen ist.\" Man sieht die vollständige Auswirkung einer Änderung, bevor\nman sie vornimmt.\n\n[DocSync](https://devpost.com/software/pipeheal) gewann den Anthropic Runner\nUp. Es nutzt drei Agenten: Detector, Writer und Reviewer. Ist DocSync vom\nFix überzeugt, öffnet es einen Code-Review. Ist es das nicht, erstellt es\nein Issue für eine manuelle Prüfung.\n\n\n## Kategorie-Gewinner\n\n### Technisch beeindruckendste Lösung\n\nDatenbank-Migrationen brechen Dinge.\n[Time-Traveler](https://devpost.com/software/time-traveler-w3cxp0) erstellt\neine sichere Kopie des Produktions-Setups, führt die Migration gegen diese\nKopie durch und meldet das Ergebnis. Es betreibt fünf Agenten, die über eine\nBridge verbunden sind – mit echtem Google Cloud-Deployment, echten\nPostgreSQL-Migrationen und echten Daten.\n\n### Wirkungsvollste Lösung\n\n[RedAgent](https://devpost.com/software/redagent) prüft KI-generierte\nSecurity-Reports und schließt die Vertrauenslücke zwischen KI-Findings und\nEntwickleraktion. Wer KI für Security Scanning einsetzt, kennt dieses\nProblem. Ich habe Teams erlebt, die KI-Findings ignorierten, weil sie sie\nnicht verifizieren konnten. RedAgent gibt Teams eine Möglichkeit, KI-Output\nzu prüfen, bevor er Entwickler(innen) erreicht.\n\n### Einfachste Bedienung\n\n[Launch Control](https://devpost.com/software/launch-control-bgp8az) liefert\nausgefeilte UX und solide Infrastruktur – und schnitt auch beim Thema\nNachhaltigkeit gut ab.\n\n\n## Das Nachhaltigkeitssignal\n\nFünf Projekte gewannen Preise oder Boni für ökologische Wirkung.\nSoftware-Auslieferung hat einen Carbon-Fußabdruck durch CI/CD-Pipelines –\nund nun verarbeiten auch LLMs Rechenleistung im großen Maßstab. Wir haben\ndie Green Agent-Kategorie ins Leben gerufen, um Entwickler(innen) herauszufordern,\ndiesen Fußabdruck zu messen und zu reduzieren. Stacy Cline und Kim Buncle\naus GitLabs Nachhaltigkeitsteam halfen bei der Beurteilung der\nGreen Agent-Kategorie.\n\n### Green Agent-Preis\n\n[GreenPipe](https://devpost.com/software/greenpipe) scannt CI/CD-Pipelines\nauf Umweltwirkung und erstellt Carbon-Footprint-Berichte. Juroren Kim Buncle\nund Rajesh Agadi (Google) unterstützten das Projekt.\n\n### Sustainable Design-Bonus\n\nSustainable Design-Boni wurden an Projekte vergeben, die außergewöhnliche\nNachhaltigkeitspraktiken in ihrem Design zeigten – von\nModell-Optimierungstechniken bis hin zu energieeffizienten\nArchitekturentscheidungen.\n\n* [BugFlow](https://devpost.com/software/bugflow-ai-regression-detective-ci-optimizer)\n  verwandelte einen Bug-Report in 10 Fixes in 20 Minuten.\n* [DELTA Cyber Reasoning](https://devpost.com/software/delta-cyber-reasoning-system)\n  ist automatisiertes Fuzz-Testing für Security.\n* [CarbonLint](https://devpost.com/software/carbonlint) wandte Code-Analyse\n  auf den Energieverbrauch an.\n* [TFGuardian](https://devpost.com/software/tfguardian) enthält unter anderem\n  einen Carbon-Footprint-Analyser.\n\nHerzlichen Glückwunsch an alle Gewinner des Sustainable Design-Bonus!\n\nJuror Jens-Joris Decorte (TechWolf) zitierte das Ergebnis: Die Kosten sanken\nvon 556 auf 18 US-Dollar pro Monat – ein Carbon-Rückgang von 96 % (das sind\n538 US-Dollar monatliche Einsparung mit einem Nachhaltigkeitslabel).\n\n\n## Sechs Projekte wurden lobend erwähnt\n\nSechs Projekte erhielten Ehrenmeldungen:\n\n- [SecurityMonkey](https://devpost.com/software/securitymonkey) injiziert\n  bekannte Schwachstellen in einen Test-Branch und bewertet, wie gut die\n  Security-Scanner sie erkennen.\n- [stregent](https://devpost.com/software/stregent) überwacht CI/CD-Pipelines\n  und lässt Entwickler(innen) Fixes aus WhatsApp heraus untersuchen und mergen –\n  ohne einen Laptop zu öffnen.\n- [Compliance Sentinel](https://devpost.com/software/compliance-sentinel-autonomous-devsecops-governance)\n  bewertet jeden Merge Request auf Compliance-Risiko und blockiert den Merge\n  bei kritischen Verstößen.\n- [Carbon Tracker](https://devpost.com/software/carbon-tracker-ij25kf)\n  berechnet den Carbon-Fußabdruck jedes CI/CD-Pipeline-Jobs und veröffentlicht\n  Optimierungstipps im Merge Request.\n- [RepoWarden](https://devpost.com/software/docuguard) ist die erste Living\n  Specification Engine – ein KI-System, das festhält, warum Code geschrieben\n  wurde, nicht nur was er tut.\n- [MR Compliance Auditor](https://devpost.com/software/mr-compliance-auditor)\n  sammelt Nachweise über Merge Requests, ordnet sie SOC-2-Kontrollen zu und\n  streamt Compliance-Scores auf ein Live-Dashboard.\n\nMein liebstes Zitat aus dem Judging stammte von Luca Chun Lun Lit (Anthropic),\nder stregents Mobile-First-Ansatz beschrieb: „Im Wesentlichen vom Handy aus\nprogrammieren zu können ist das nächste Level in der Engineering-Erfahrung.\"\n\n> Entdecke die über 600 Einreichungen in der\n> [Projektgalerie](https://gitlab.devpost.com/project-gallery).\n\n\n## Was als Nächstes kommt\n\nJeder Agent in diesem Hackathon arbeitete innerhalb eines einzelnen Projekts.\nDie Ergebnisse waren trotzdem beeindruckend. Einige Teilnehmer betrieben einen\nlokalen Wissensgraphen parallel zu ihren Agenten, um Code-Beziehungen und\nAbhängigkeiten im Repo sichtbar zu machen. LORE erfasst Projekthistorie.\nGitdefender findet Schwachstellen. Agenten mit reichhaltigerem lokalem Kontext\nzu kombinieren hilft Contributors bereits heute, schärfere Werkzeuge zu bauen.\nDer nächste Hackathon baut darauf auf. Melde dich auf\n[contributors.gitlab.com](https://contributors.gitlab.com/) an, um als Erster\nzu erfahren, wann Details bekannt gegeben werden.\n\n\n## Loslegen\n\nEin besonderer Dank gilt Lee Tickett (GitLab) und Mattias Michaux (GitLab)\nfür die Orchestrierung der Orchestratoren und Innovatoren hinter diesem\nHackathon!\n\nDanke an alle, die ein Projekt eingereicht haben. Fast 7.000 von euch haben\ngezeigt, was GitLab Duo Agent Platform kann, wenn eine Community beschließt\nzu bauen. Ich bin stolz auf das, was ihr hier gebaut habt – und ich kann es\nkaum erwarten zu sehen, was ihr als Nächstes baut.\n\nBaue deinen eigenen Agenten auf\n[GitLab Duo Agent Platform](https://docs.gitlab.com/user/duo_agent_platform/).\nEntdecke Community-gebaute Agenten im\n[AI Catalog](https://docs.gitlab.com/user/duo_agent_platform/ai_catalog/).\nDu orchestrierst. KI beschleunigt.\n",[723,262],"AI/ML",{"featured":14,"template":15,"slug":725},"gitlab-ai-hackathon-2026-meet-the-winners",{"content":727,"config":737},{"title":728,"description":729,"authors":730,"heroImage":732,"date":733,"category":11,"tags":734,"body":736},"Was ist neu in Git 2.54.0?","Erfahre mehr über die Beiträge zu diesem Release, darunter neue Repository-Wartung, ein neuer Befehl zur Bearbeitung der Commit-Historie, ein Ersatz für git-sizer(1) und mehr.",[731],"Patrick Steinhardt","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1776711651/sj7xxyyuimlarswbyft5.png","2026-04-20",[23,735,262],"git","Das Git-Projekt hat kürzlich [Git 2.54.0](https://lore.kernel.org/git/xmqqa4uxsjrs.fsf@gitster.g/T/#u) veröffentlicht. Werfen wir einen Blick auf einige bemerkenswerte Highlights dieses Releases, das Beiträge des Git-Teams bei GitLab enthält.\n\n\n## Pluggable Object Databases\n\n\nGit bietet bereits die Möglichkeit, Referenzen entweder mit dem \"files\"-Backend oder dem [\"reftable\"-Backend](https://about.gitlab.com/de-de/blog/a-beginners-guide-to-the-git-reftable-format/) zu speichern. Dies wird durch geeignete Abstraktionen in Git ermöglicht, die verschiedene Backends zulassen.\n\n\nReferenzen sind aber nur einer der beiden wichtigen Datentypen, die in Repositories gespeichert werden – der andere sind Objekte. Objekte werden in der Object Database gespeichert, und jede Object Database wiederum besteht aus mehreren Objektquellen, aus denen Objekte gelesen oder in die geschrieben werden kann. Jede Objektquelle speichert einzelne Objekte entweder als sogenannte \"Loose\"-Objekte oder komprimiert mehrere Objekte in ein \"Packfile\" im Verzeichnis `.git/objects`.\n\n\nBisher hatten diese Quellen jedoch keine echte Abstraktionsschicht, sodass das Speicherformat für Objekte komplett in Git fest verdrahtet war. Das ändert sich nun endlich mit Pluggable Object Databases! Das Konzept ist unkompliziert und ähnlich wie bei Referenzen: Statt fest verdrahteter Codepfade für die Objektspeicherung wird eine Abstraktionsschicht eingeführt, die verschiedene Backends für die Objektspeicherung ermöglicht.\n\n\nObwohl die Idee einfach ist, ist die Umsetzung komplex, da es überall in Git fest verdrahtete Annahmen über die verwendeten Speicherformate gibt. Die Arbeit an diesem Thema begann bereits mit Git 2.48, das im Januar 2025 veröffentlicht wurde. Der anfängliche Fokus lag darauf, objektbezogene Subsysteme eigenständig zu machen und geeignete Subsysteme für die bestehenden Backends in Git zu erstellen.\n\n\nMit Git 2.54 wurde nun ein Meilenstein erreicht: Das Object-Database-Backend ist jetzt pluggable. Noch wird nicht die gesamte Funktionalität von Git abgedeckt, aber die Einführung eines alternativen Backends, das eine sinnvolle Teilmenge der Operationen verarbeitet, ist jetzt ein realistisches Unterfangen.\n\n\nDerzeit funktionieren nur lokale Workflows wie das Erstellen von Commits, das Anzeigen von Commit-Graphen oder das Durchführen von Merges mit einer solchen alternativen Implementierung. Ausgenommen ist insbesondere alles, was mit einem Remote interagiert, zum Beispiel beim Fetchen oder Pushen von Änderungen. Dennoch ist dies das Ergebnis von fast zwei Jahren Arbeit über fast 400 Commits, die Upstream gemergt wurden, und die Arbeit daran wird natürlich fortgesetzt.\n\n\nWarum ist das relevant? Die Idee ist, dass es praktikabel wird, neue Speicherformate in Git einzuführen. Beispiele könnten sein:\n\n- Ein Speicherformat, das große Binärdateien effizienter speichern kann als es Packfiles heute tun\n\n- Ein Speicherformat, das speziell auf GitLab zugeschnitten ist, um Repositories noch effizienter bereitstellen zu können\n\n\nDies ist ein groß angelegtes Vorhaben, das die Zukunft von Git und GitLab maßgeblich prägen dürfte.\n\n\n*Dieses Projekt wurde von [Patrick Steinhardt](https://gitlab.com/pks-gitlab) geleitet.*\n\n\n## Einfachere Bearbeitung der Commit-Historie\n\n\nIn vielen Softwareentwicklungsprojekten ist es gängige Praxis, nicht nur den Code zu verfeinern, sondern auch die Commit-Historie zu bereinigen, damit sie leicht überprüfbar ist. Das Ergebnis ist eine Reihe kleiner, atomarer Commits, die jeweils eine Sache tun, mit einer guten Commit-Nachricht, die die Intention des Commits sowie spezifische Nuancen beschreibt.\n\n\nNatürlich entstehen diese atomaren Commits meist nicht einfach von selbst während des Entwicklungsprozesses. Stattdessen gewinnt die Person, die die Änderungen erstellt, durch Iteration ein besseres Verständnis dafür, und die Art und Weise, die Commits aufzuteilen, wird mit der Zeit klarer. Darüber hinaus kann der anschließende Review-Prozess zu Feedback führen, das Änderungen an den erstellten Commits erfordert.\n\n\nDie Konsequenz dieses Prozesses ist, dass die Commit-Historie im Laufe der Entwicklung viele Male umgeschrieben werden muss. Historisch hat Git dafür [interaktive Rebases](https://git-scm.com/docs/git-rebase#_interactive_mode) vorgesehen. Diese interaktiven Rebases sind ein extrem leistungsfähiges Werkzeug: Sie ermöglichen es, Commits umzuordnen, Commit-Nachrichten umzuschreiben, mehrere Commits zusammenzufassen oder beliebige Bearbeitungen an jedem Commit vorzunehmen.\n\n\nAllerdings sind sie auch etwas kryptisch und schwer zu verstehen. Man muss den Basis-Commit für den Rebase bestimmen, verstehen, wie ein etwas obskures \"Instruction Sheet\" zu bearbeiten ist, und sich mit dem zustandsbehafteten Rebase-Prozess auskennen. Zum Beispiel wird beim Rebase eines Topic-Branch ein Instruction Sheet wie das folgende angezeigt:\n\n\n```shell\npick b60623f382 # t: detect errors outside of test cases # empty\npick b80cb55882 # t: prepare `test_match_signal ()` calls for `set -e`\npick 5ffe397f30 # t: prepare `test_must_fail ()` for `set -e`\npick 5e9b0cf5e1 # t: prepare `stop_git_daemon ()` for `set -e`\npick 299561e7a2 # t: prepare `git config --unset` calls for `set -e`\npick ed0e7ca2b5 # t: detect errors outside of test cases\n```\n\n\nInteraktive Rebases sind also zwar leistungsfähig, aber auch ziemlich einschüchternd für durchschnittliche Nutzende.\n\n\nDas muss aber nicht so sein. Tools wie [Jujutsu](https://www.jj-vcs.dev/latest/) bieten Interfaces, die im Vergleich zu Git deutlich einfacher zu benutzen sind – zum Beispiel kann man einfach `jj split` ausführen, um einen Commit in zwei aufzuteilen. Bei Git mit interaktiven Rebases erfordert dieser Anwendungsfall viele verschiedene Schritte mit verwirrenden Befehlszeilenargumenten.\n\n\nInspiriert von Jujutsu wurde daher ein neuer Befehl git-history(1) in Git eingeführt, der die Grundlage für eine bessere Bearbeitung der Historie bildet. Derzeit hat dieser Befehl zwei Unterbefehle:\n\n\n- `git history reword` ermöglicht das einfache Umschreiben einer Commit-Nachricht. Man gibt den Commit an, dessen Nachricht umformuliert werden soll, Git fragt nach der neuen Commit-Nachricht, und das war's.\n\n- `git history split` ermöglicht das Aufteilen eines Commits in zwei, inspiriert von `jj split`. Man gibt einen Commit an, Git fragt, welche Änderungen in welchen Commit aufgenommen werden sollen und nach den beiden Commit-Nachrichten, und dann ist man fertig.\n\n\nDas ist natürlich erst der Anfang, und im Laufe der Zeit sollen weitere Unterbefehle hinzukommen. Zum Beispiel:\n\n\n- `git history fixup` um gestagete Änderungen automatisch in einen bestimmten Commit einzufügen\n\n- `git history drop` um einen Commit zu entfernen\n\n- `git history reorder` um die Reihenfolge von Commits zu ändern\n\n- `git history squash` um eine Reihe von Commits zusammenzufassen\n\n\nAber das ist noch nicht alles! Zusätzlich zur einfachen Bearbeitung der Historie kann dieser neue Befehl auch automatisch alle lokalen Branches rebasen, die den bearbeiteten Commit zuvor enthielten. Das bedeutet, man kann sogar einen Commit bearbeiten, der nicht auf dem aktuellen Branch liegt, und alle Branches, die den Commit enthalten, werden umgeschrieben.\n\n\nEs mag zunächst überraschend erscheinen, dass Git automatisch abhängige Branches rebast, da dies eine deutliche Abweichung von der Funktionsweise von git-rebase(1) darstellt. Dies ist aber Teil eines größeren Vorhabens, um bessere Unterstützung für Stacked Diffs in Git zu bringen – eine Methode, eine Reihe mehrerer abhängiger Branches zu erstellen, die unabhängig voneinander überprüft werden können, aber gemeinsam auf ein größeres Ziel hinarbeiten.\n\n\n*Dieses Projekt wurde von [Patrick Steinhardt](https://gitlab.com/pks-gitlab) mit Unterstützung von [Elijah Newren](https://github.com/newren) geleitet.*\n\n\n## Ein nativer Ersatz für git-sizer(1)\n\n\nDie Größe eines Git-Repositorys ist ein wichtiger Faktor, der bestimmt, wie gut Git und GitLab damit umgehen können. Aber die Größe allein ist nicht der einzige Faktor, da die Performance eines Repositorys letztlich eine Kombination aus mehreren verschiedenen Dimensionen ist:\n\n\n- Die Tiefe der Commit-Historie\n\n- Die Struktur des Verzeichnisbaums\n\n- Die Größe der im Repository gespeicherten Dateien\n\n- Die Anzahl der Referenzen\n\n\nDas sind nur einige der Dimensionen, die berücksichtigt werden müssen, wenn man vorhersagen will, ob Git ein Repository gut verarbeiten kann.\n\n\nObwohl klar ist, dass die reine Repository-Größe nicht ausreicht, bietet Git selbst keine Tools, die einen einfachen Überblick über diese Metriken geben. Stattdessen ist man auf Drittanbieter-Tools wie [git-sizer(1)](https://github.com/github/git-sizer) angewiesen, um diese Lücke zu füllen. Dieses Tool leistet hervorragende Arbeit bei der Darstellung dieser Informationen, ist aber kein Bestandteil von Git und muss daher separat installiert werden.\n\n\nObservability von Repository-Interna ist bei GitLab entscheidend, daher wurde in [Git 2.52 ein neuer `git repo structure`-Befehl eingeführt](https://about.gitlab.com/de-de/blog/whats-new-in-git-2-52-0/#new-subcommand-for-git-repo1-to-display-repository-metrics), um Repository-Metriken anzuzeigen, der in Git 2.53 erweitert wurde, um [inflated und Disk-Sizes für Objekte nach Typ anzuzeigen](https://about.gitlab.com/blog/whats-new-in-git-2-53-0/#more-data-collected-in-git-repo-structure).\n\n\nIn Git 2.54 wird dieser Befehl weiter ausgebaut, sodass nicht nur die Gesamtgröße angezeigt wird, sondern auch die größten Objekte nach Typ:\n\n\n```shell\n$ git clone https://gitlab.com/git-scm/git.git\n$ cd git\n$ git repo structure\nCounting objects: 410445, done.\n| Repository structure      | Value       |\n| ------------------------- | ----------- |\n| * References              |             |\n|   * Count                 |    1.01 k   |\n|     * Branches            |       1     |\n|     * Tags                |    1.00 k   |\n|     * Remotes             |       9     |\n|     * Others              |       0     |\n|                           |             |\n| * Reachable objects       |             |\n|   * Count                 |  410.45 k   |\n|     * Commits             |   83.99 k   |\n|     * Trees               |  164.46 k   |\n|     * Blobs               |  161.00 k   |\n|     * Tags                |    1.00 k   |\n|   * Inflated size         |    7.46 GiB |\n|     * Commits             |   57.53 MiB |\n|     * Trees               |    2.33 GiB |\n|     * Blobs               |    5.07 GiB |\n|     * Tags                |  737.48 KiB |\n|   * Disk size             |  181.37 MiB |\n|     * Commits             |   33.11 MiB |\n|     * Trees               |   40.58 MiB |\n|     * Blobs               |  107.11 MiB |\n|     * Tags                |  582.67 KiB |\n|                           |             |\n| * Largest objects         |             |\n|   * Commits               |             |\n|     * Maximum size    [1] |   17.23 KiB |\n|     * Maximum parents [2] |      10     |\n|   * Trees                 |             |\n|     * Maximum size    [3] |   58.85 KiB |\n|     * Maximum entries [4] |    1.18 k   |\n|   * Blobs                 |             |\n|     * Maximum size    [5] | 1019.51 KiB |\n|   * Tags                  |             |\n|     * Maximum size    [6] |    7.13 KiB |\n\n[1] f6ecb603ff8af608a417d7724727d6bc3a9dbfdf\n[2] 16d7601e176cd53f3c2f02367698d06b85e08879\n[3] 203ee97047731b9fd3ad220faa607b6677861a0d\n[4] 203ee97047731b9fd3ad220faa607b6677861a0d\n[5] aa96f8bc361fd84a1459440f1e7de02ab0dc3543\n[6] 07e38db6a5a03690034d27104401f6c8ea40f1fc\n```\n\n\nMit diesen Informationen ist die Funktionsparität mit git-sizer(1) nahezu erreicht. Ganz fertig ist die Arbeit aber noch nicht – geplant sind weitere Features wie:\n\n\n- Severity Levels wie sie in git-sizer(1) existieren\n\n- Graphen, die die Verteilung der Objektgrößen visualisieren\n\n- Die Möglichkeit, Objekte zu scannen, die über eine Teilmenge von Referenzen erreichbar sind\n\n\n*Dieses Projekt wurde von [Justin Tobler](https://gitlab.com/justintobler) geleitet.*\n\n\n## Neue Infrastruktur für Repository-Wartung\n\n\nBeim Schreiben von Daten in ein Git-Repository entstehen in der Regel weitere Loose-Objekte. Ohne Verwaltung führt dies zu einer großen Anzahl separater Dateien im Verzeichnis `.git/objects/`, was mehrere Operationen verlangsamt, die auf viele Objekte gleichzeitig zugreifen wollen. Git packt diese Objekte daher regelmäßig in \"Packfiles\", um eine gute Performance sicherzustellen.\n\n\nDas ist aber nicht die einzige Datenstruktur, die im Laufe der Zeit ineffizient werden kann: Das Aktualisieren von Referenzen kann Loose-Referenzen erzeugen, Reflogs müssen getrimmt, Worktrees können veralten, und Caches wie Commit-Graphen müssen regelmäßig aktualisiert werden.\n\n\nAll diese Aufgaben wurden historisch von [git-gc(1)](https://git-scm.com/docs/git-gc) verwaltet. Dieses Tool hat jedoch eine monolithische Architektur, in der es im Grunde alle erforderlichen Aufgaben sequenziell ausführt. Diese Grundlage ist schwer erweiterbar und bietet wenig Flexibilität, wenn die Wartung leicht angepasst werden soll.\n\n\nDas Git-Projekt führte in Git 2.29 das neue Tool [git-maintenance(1)](https://git-scm.com/docs/git-maintenance) ein. Im Gegensatz zu git-gc(1) ist git-maintenance(1) nicht monolithisch, sondern um Tasks herum strukturiert. Diese Tasks sind frei konfigurierbar, sodass kontrolliert werden kann, welche Tasks ausgeführt werden, was eine deutlich feinere Kontrolle über die Repository-Wartung ermöglicht.\n\n\nSchließlich wurde Git standardmäßig auf git-maintenance(1) umgestellt. Zu Beginn war allerdings der einzige standardmäßig aktivierte Task der git-gc(1)-Task, der – wie der Name vermuten lässt – einfach `git gc` ausführt. Um die Wartung manuell mit dem neuen Befehl auszuführen, kann `git maintenance run` aufgerufen werden, aber Git führt dies auch automatisch nach verschiedenen anderen Befehlen aus.\n\n\nIn den letzten Releases wurden alle einzelnen Tasks implementiert, die von git-gc(1) unterstützt werden, auch in git-maintenance(1), um Funktionsparität zwischen den beiden Tools sicherzustellen.\n\n\nDarüber hinaus wurde ein neuer Task implementiert, der Gits moderne Architektur für das Repacking von Objekten mit [Geometric Compaction](https://git-scm.com/docs/git-repack#Documentation/git-repack.txt---geometricfactor) nutzt. Geometric Compaction eignet sich deutlich besser für große Monorepos, und mit den Arbeiten zur Kompatibilität mit Partial Clones, [die in Git 2.53 eingeflossen sind](https://about.gitlab.com/de-de/blog/whats-new-in-git-2-53-0/#geometric-repacking-support-with-promisor-remotes), stellen sie jetzt einen vollständigen Ersatz für die bisherige Repacking-Strategie in Git dar.\n\n\nMit Git 2.54 wurde nun ein weiterer bedeutender Meilenstein erreicht: Statt der bisherigen git-gc(1)-basierten Strategie wird jetzt standardmäßig Geometric Repacking mit feingranularen individuellen Wartungs-Tasks verwendet! Neben der höheren Effizienz für große Monorepos stellt dies auch eine einfachere Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen sicher.\n\n\n*Die git-maintenance(1)-Infrastruktur wurde ursprünglich von [Derrick Stolee](https://github.com/derrickstolee) implementiert, und Geometric Maintenance wurde von [Taylor Blau](https://github.com/ttaylorr) eingeführt. Die Arbeit zur Einführung der neuen feingranularen Tasks und die Migration zur neuen Wartungsstrategie wurde von [Patrick Steinhardt](https://gitlab.com/pks-gitlab) geleitet.*\n\n\n## Weiterlesen\n\n\nDieser Artikel hat nur einige der Beiträge hervorgehoben, die von GitLab und der breiteren Git-Community zu diesem aktuellen Release geleistet wurden. Weitere Informationen dazu finden sich in der [offiziellen Release-Ankündigung](https://lore.kernel.org/git/xmqqa4uxsjrs.fsf@gitster.g/T/#u) des Git-Projekts. Außerdem lohnt sich ein Blick in die [früheren Git-Release-Blogposts](https://about.gitlab.com/blog/tags/git/), um weitere vergangene Highlights der Beiträge von GitLab-Teammitgliedern zu sehen.\n",{"slug":738,"featured":14,"template":15},"whats-new-in-git-2-54-0",{"content":740,"config":750},{"title":741,"description":742,"authors":743,"heroImage":745,"date":746,"body":747,"category":11,"tags":748,"updatedDate":746},"Kubernetes: Container-Orchestrierung verstehen und einsetzen","Kubernetes (K8s) für containerisierte Anwendungen: Dieser Artikel erklärt Architektur, Vorteile, Grenzen und den Einsatz mit GitLab.",[744],"GitLab Team","https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749660215/Blog/Hero%20Images/kubernetes-container-orchestration-solution.jpg","2026-03-02","Kubernetes automatisiert die Bereitstellung und Verwaltung\ncontainerisierter Anwendungen in großem Maßstab. Mit der Zeit ist\nKubernetes zu einem zentralen Werkzeug für die Anwendungsentwicklung\ngeworden – etwa in den Bereichen\n[Microservices](https://about.gitlab.com/de-de/topics/microservices/),\nWebanwendungen und Datenbanken. Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit\nmachen K8s heute zum anerkannten Standard im Container-Management.\n\nDieser Artikel bietet einen umfassenden Einstieg in Kubernetes.\n\n## Was ist Kubernetes?\n\nKubernetes ist ein Open-Source-System zur effizienten Orchestrierung von\nContainern einer Softwareanwendung. Containerisierung ist ein weit\nverbreiteter Ansatz in der Anwendungsentwicklung – besonders im Bereich\nder digitalen Transformation und der Cloud.\n\nZur Erinnerung: **Containerisierung ist eine Methode der\nAnwendungsentwicklung, bei der die Komponenten einer Anwendung in\nstandardisierte, geräte- und betriebssystemunabhängige Einheiten –\nsogenannte Container – zusammengefasst werden.** Durch die Isolierung von\nAnwendungen von ihrer Umgebung erleichtert diese Technologie die\nBereitstellung und Portabilität und reduziert Kompatibilitätsprobleme.\n\nHier kommt Kubernetes ins Spiel. Container ermöglichen zwar die Aufteilung\nvon Anwendungen in kleinere, eigenständige Module, die leichter\nbereitzustellen sind. Damit Container jedoch innerhalb einer Anwendung\nzusammenarbeiten können, ist ein übergeordnetes Verwaltungssystem\nerforderlich. Genau das leistet Kubernetes: Die Plattform steuert, wo und\nwie Container ausgeführt werden, und ermöglicht so die Orchestrierung und\nPlanung containerisierter Anwendungen in großem Maßstab.\n\n> Weitere [GitLab-Artikel zu Kubernetes](https://about.gitlab.com/de-de/blog/tags/kubernetes/).\n\n## Wie funktioniert eine Kubernetes-Architektur?\n\nUm die Kubernetes-Architektur zu verstehen, sind einige grundlegende\nKonzepte wichtig – allen voran das des Clusters, der die umfassendste\nEinheit innerhalb der Architektur darstellt. Ein Kubernetes-Cluster ist\ndie Gesamtheit der virtuellen oder physischen Maschinen, auf denen eine\ncontainerisierte Anwendung betrieben wird.\n\n![Komponenten von\nKubernetes](https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1749673941/Blog/Content%20Images/components-of-kubernetes.png)\n\nQuelle:\n[Kubernetes](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/).\n\nEin Cluster besteht aus verschiedenen Elementen:\n- Node: Eine Arbeitseinheit im Kubernetes-Cluster – eine virtuelle oder\nphysische Maschine, die Aufgaben im Auftrag der Anwendung übernimmt.\n- Pod: Der kleinste bereitstellbare Baustein in Kubernetes. Ein Pod ist\neine Gruppe von Containern, die gemeinsam auf demselben Node ausgeführt\nwerden. Container innerhalb eines Pods teilen dasselbe Netzwerk und\nkommunizieren über localhost miteinander.\n- Service: Ein Kubernetes-Service macht einen Pod für das Netzwerk oder\nandere Pods zugänglich und bietet einen stabilen, klar definierten\nZugangspunkt zu den in Pods gehosteten Anwendungen.\n- Volume: Eine Ordnerabstraktion, die Probleme beim Teilen und Abrufen\nvon Dateien innerhalb eines Containers löst.\n- Namespace: Ein Namespace ermöglicht die Gruppierung und Isolierung von\nRessourcen zu einem virtuellen Cluster.\n\nDie Kubernetes-Architektur basiert auf zwei Knotentypen: dem Master Node\nund den Worker Nodes. Der Master Node ist für die übergeordnete Verwaltung\ndes Kubernetes-Clusters und die Kommunikation mit den Worker Nodes\nzuständig. Zu seinen zentralen Komponenten zählt die API als\nKommunikationszentrum zwischen Nutzenden und Cluster. Das\n[etcd](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/#etcd)\nist die Key-Value-Datenbank, in der Konfigurationen, Systemzustand und\nObjekt-Metadaten gespeichert werden. Der Controller Manager koordiniert\nHintergrundoperationen wie die Pod-Replikation, der Scheduler platziert\nPods auf Nodes entsprechend der verfügbaren Ressourcen.\n\nWorker Nodes hingegen sind die Maschinen, auf denen die in den Pods\nenthaltenen Anwendungen ausgeführt und verwaltet werden. Das\n[kubelet](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/#kubelet)\nist der Agent, der auf jedem Node läuft und mit dem Master kommuniziert,\num Befehle zu empfangen und den Status der Pods zu übermitteln. Der\nNetzwerk-Proxy\n[kube-proxy](https://kubernetes.io/docs/concepts/overview/components/)\npflegt die Netzwerkregeln auf den Nodes und ermöglicht so den Zugriff auf\nServices von außerhalb des Kubernetes-Clusters. Die Container-Runtime\nschließlich ist die Software, die für die Ausführung und Verwaltung der\nContainer innerhalb der Pods verantwortlich ist.\n\n### Die Rolle von Docker\n\nBei allen Komponenten eines K8s-Clusters ist die Wahl der Runtime innerhalb\nder Worker Nodes von Bedeutung. Verschiedene Softwarelösungen stehen dafür\nzur Verfügung, etwa CRI-O – Docker ist jedoch das am häufigsten eingesetzte\nWerkzeug.\n\n### Was ist der Unterschied zwischen Docker und Kubernetes?\n\nDocker ist eine Open-Source-Lösung, die speziell auf Container-Ebene\neingesetzt wird. Sie ermöglicht die Paketierung von Containern in einem\nstandardisierten und schlanken Format, was ihre Portabilität in\nverschiedenen Umgebungen erhöht. Docker ist damit ein ergänzendes Werkzeug\nzu K8s: Es vereinfacht die Verwaltung der Container selbst, während\nKubernetes deren Integration und Kommunikation innerhalb der Anwendung\nerleichtert.\n\n## Welche Vorteile bietet Kubernetes?\n\nSeit dem Start durch Google im Jahr 2014 und der ersten stabilen Version\nim Juli 2015 hat sich Kubernetes als Referenz im Bereich der\nContainer-Orchestrierung etabliert – insbesondere für\nMicroservice-orientierte Architekturen. Diese Verbreitung ist vor allem\nauf die Leistungsfähigkeit von K8s in der Container-Orchestrierung\nzurückzuführen.\n\nDie Vorteile von Kubernetes im Überblick:\n- Automatisierung: Kubernetes erleichtert die Automatisierung von Aufgaben\nrund um Bereitstellung, Skalierung und Aktualisierung containerisierter\nAnwendungen.\n- Flexibilität: Die Software passt sich an unterschiedliche\nContainer-Technologien sowie verschiedene Hardware-Architekturen und\nBetriebssysteme an.\n- Skalierbarkeit: K8s ermöglicht die Bereitstellung und Verwaltung\ntausender Container – unabhängig von deren Status: laufend, pausiert oder\ngestoppt.\n- Migration: Anwendungen lassen sich zu Kubernetes migrieren, ohne den\nQuellcode ändern zu müssen.\n- Multi-Cluster-Unterstützung: Kubernetes verwaltet zentral mehrere\nContainer-Cluster, die über verschiedene Infrastrukturen verteilt sind.\n- Update-Management: Die Software unterstützt Rolling-Update-Deployments,\num Anwendungen ohne Serviceunterbrechung zu aktualisieren.\n\n## Ein robustes und skalierbares Ökosystem\n\nKubernetes zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, Container effizient und\nzuverlässig zu verwalten und dabei unabhängig von Cloud-Infrastrukturanbietern\nzu bleiben. Die modulare Architektur passt sich den spezifischen\nAnforderungen jedes Unternehmens an und unterstützt ein breites Spektrum\nan Anwendungen und Diensten – von Webservices über Datenverarbeitung bis\nhin zu mobilen Anwendungen.\n\nKubernetes profitiert dabei von einem umfangreichen und aktiven\nOpen-Source-Ökosystem. Verwaltet von der Cloud Native Computing Foundation\n([CNCF](https://www.cncf.io/)), wird K8s von tausenden Entwicklerinnen\nund Entwicklern weltweit unterstützt, die kontinuierlich zur\nWeiterentwicklung des Projekts und seiner Funktionen beitragen.\n\n## Was sind die Grenzen von Kubernetes?\n\nDie Stärken von Kubernetes machen es für viele Entwicklungsteams im\nCloud-nativen Bereich zur soliden Grundlage. Dennoch lohnt es sich,\neinige Einschränkungen zu benennen. Kubernetes erfordert fundierte\ntechnische Kenntnisse sowie die Einarbeitung in neue Entwicklungskonzepte\nund -methoden. Die Konfiguration kann zu Beginn eines Projekts komplex\nsein – ist dabei aber entscheidend, insbesondere für die Absicherung der\nPlattform. Ein erfahrenes Entwicklungsteam mit K8s-Kenntnissen ist daher\nein wesentlicher Vorteil.\n\nEine weitere Herausforderung ist die Implementierung und Wartung einer\nK8s-Architektur, die Zeit und Ressourcen erfordert – vor allem für die\nAktualisierung der verschiedenen Komponenten und Softwareteile. Dabei\nstellt sich auch die Frage nach möglichem Oversizing: Bei kleineren\nAnwendungen oder Projekten ohne besondere Skalierungsanforderungen kann\neine einfachere Architektur ausreichend und wirtschaftlicher sein.\n\n## Kubernetes im Unternehmenseinsatz\n\nZehntausende Unternehmen haben eine Kubernetes-Architektur für ihre\ndigitale Transformation übernommen. K8s wird von Organisationen aller\nGrößen genutzt – von Startups bis zu multinationalen Konzernen.\n\nEin Beispiel für eine erfolgreiche Integration ist Haven Technologies.\nDas Unternehmen hat seine SaaS-Dienste zu K8s migriert. Dabei setzt es\nauf eine Kubernetes-Strategie mit der GitLab-DevSecOps-Plattform –\nmit messbaren Verbesserungen bei Effizienz, Sicherheit und\nEntwicklungsgeschwindigkeit. Weitere Details in der\n[Kundenreferenz](https://about.gitlab.com/customers/haven-technologies/).\n\n## Kubernetes, Git und GitLab\n\nKubernetes, Git und GitLab sind zentrale Bausteine der DevOps-Landschaft.\nKubernetes bietet hohe Flexibilität bei der Bereitstellung und Verwaltung\nder verschiedenen Anwendungskomponenten. GitLab – aufgebaut auf Git und\ndessen nativer Versionskontrolle – ermöglicht eine präzise Nachverfolgung\nvon Quellcode und Änderungen und stellt eine umfassende Werkzeugsammlung\nfür den gesamten Software-Entwicklungslebenszyklus bereit.\n\nDiese Kombination schafft gemeinsam mit einem\n[GitOps-Ansatz](https://about.gitlab.com/de-de/topics/gitops/), der die\nAutomatisierung moderner Cloud-Infrastrukturen zum Ziel hat, eine agile\nUmgebung für Anwendungsentwicklung und -bereitstellung. Alle\n[GitLab-Lösungen für den Einsatz mit Kubernetes](https://about.gitlab.com/de-de/solutions/kubernetes/)\nim Überblick.\n\n## Kubernetes FAQ\n\n### Welche Alternativen zu K8s gibt es?\n\nEs gibt verschiedene Alternativen zu Kubernetes, darunter Docker Swarm\nund Marathon. Kubernetes gilt jedoch als die ausgereifteste und am\nweitesten verbreitete Lösung auf dem Markt. Die große Nutzerbasis,\numfangreiche Dokumentation und eine aktive Community machen K8s zur\nsoliden Wahl für alle, die ein Container-Orchestrierungssystem einsetzen\nmöchten.\n\n### Was ist ein Kubernetes-Cluster?\n\nEin Kubernetes-Cluster besteht aus einem Master Node und mehreren Worker\nNodes. Der Master Node koordiniert die Aufgaben im Cluster, während die\nWorker Nodes diese Orchestrierungsaufgaben ausführen und die Container\nhosten. K8s-Cluster sind hoch skalierbar – Nodes lassen sich hinzufügen\noder entfernen, um die Clusterressourcen an die Anforderungen der Anwendung\nanzupassen.\n\n### Wie startet man mit Kubernetes?\n\nZunächst ist die Installation der Kubernetes-Software in einer kompatiblen\nUmgebung (Linux, macOS oder Windows) erforderlich. Kubernetes lässt sich\nsowohl in einer klassischen Hosting-Umgebung als auch in der Cloud\ninstallieren – etwa auf Google Kubernetes Engine oder Amazon EKS. Nach\ndem Download und der Installation von der offiziellen Website folgt die\nErstkonfiguration zur Verbindung von Master und Worker Nodes. Danach ist\ndie erste Anwendung mit Kubernetes einsatzbereit.\n\n### Warum Kubernetes wählen?\n\nKubernetes bietet hohe Flexibilität und vollständige Portabilität zwischen\nverschiedenen Cloud-Plattformen oder On-Premises-Infrastrukturen. Durch\ndie Automatisierung von Orchestrierungsaufgaben lassen sich Ressourcen\noptimieren und Betriebskosten senken. Das Kubernetes-Ökosystem ist\numfangreich und wird von einer großen Open-Source-Community\nkontinuierlich weiterentwickelt.\n\n## Mehr erfahren\n\n- [Logs über das GitLab Dashboard für Kubernetes streamen](https://about.gitlab.com/blog/how-to-stream-logs-through-the-gitlab-dashboard-for-kubernetes/)\n- [Kubernetes-Überblick: Cluster-Daten im Frontend verwalten](https://about.gitlab.com/blog/kubernetes-overview-operate-cluster-data-on-the-frontend/)\n- [Cloud-Account-Management für Kubernetes-Zugriff vereinfachen](https://about.gitlab.com/blog/simplify-your-cloud-account-management-for-kubernetes-access/)\n",[749,23],"kubernetes",{"slug":751,"featured":14,"template":15},"kubernetes-the-container-orchestration-solution",{"promotions":753},[754,768,780,792],{"id":755,"categories":756,"header":758,"text":759,"button":760,"image":765},"ai-modernization",[757],"ai-ml","Is AI achieving its promise at scale?","Quiz will take 5 minutes or less",{"text":761,"config":762},"Get your AI maturity score",{"href":763,"dataGaName":764,"dataGaLocation":244},"/assessments/ai-modernization-assessment/","modernization assessment",{"config":766},{"src":767},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/qix0m7kwnd8x2fh1zq49.png",{"id":769,"categories":770,"header":772,"text":759,"button":773,"image":777},"devops-modernization",[771,569],"product","Are you just managing tools or shipping innovation?",{"text":774,"config":775},"Get your DevOps maturity score",{"href":776,"dataGaName":764,"dataGaLocation":244},"/assessments/devops-modernization-assessment/",{"config":778},{"src":779},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138785/eg818fmakweyuznttgid.png",{"id":781,"categories":782,"header":784,"text":759,"button":785,"image":789},"security-modernization",[783],"security","Are you trading speed for security?",{"text":786,"config":787},"Get your security maturity score",{"href":788,"dataGaName":764,"dataGaLocation":244},"/assessments/security-modernization-assessment/",{"config":790},{"src":791},"https://res.cloudinary.com/about-gitlab-com/image/upload/v1772138786/p4pbqd9nnjejg5ds6mdk.png",{"id":793,"paths":794,"header":797,"text":798,"button":799,"image":804},"github-azure-migration",[795,796],"migration-from-azure-devops-to-gitlab","integrating-azure-devops-scm-and-gitlab","Is your team ready for GitHub's Azure move?","GitHub is already rebuilding around Azure. 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